Eine Schlafstörung verstehen
Wann spricht man von einer Schlafstörung?
Nicht jede unruhige Nacht ist gleich eine Schlafstörung. Doch wenn Sie über einen längeren Zeitraum hinweg regelmäßig schlecht schlafen und sich am nächsten Tag müde, angespannt oder gereizt fühlen, kann dies auf eine behandlungsbedürftige Problematik hinweisen. In der Medizin wird dann von einer Schlafstörung gesprochen, wenn bestimmte Kriterien erfüllt sind:
- Ein- oder Durchschlafprobleme treten mindestens dreimal pro Woche auf.
- Die Beschwerden bestehen seit mehr als einem Monat.
- Der Schlafmangel führt zu deutlichen Beeinträchtigungen im Alltag, z. B. in Form von Konzentrationsproblemen, Erschöpfung oder Leistungseinbrüchen.
- Es besteht ein subjektives Gefühl der Unzufriedenheit mit der Schlafqualität.
Besonders häufig treten sogenannte Insomnien auf, bei denen Betroffene entweder nicht einschlafen können, in der Nacht mehrfach aufwachen oder frühmorgens nicht mehr zur Ruhe finden. Auch Parasomnien (z. B. Schlafwandeln), das Restless-Legs-Syndrom oder schlafbezogene Atmungsstörungen wie Schlafapnoe zählen zu den medizinisch relevanten Schlafstörungen.
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