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Augenlidkorrektur

Erfahren Sie hier, was eine Augenlidkorrektur (Augenlidstraffung) ist und wie diese funktioniert.

Unsere Haut wird mit zunehmendem Alter schlaffer, betroffen hiervon ist insbesondere die dünne Haut um die Augen. Augenringe werden sichtbar und die Augenlider beginnen zu hängen. Die Augenlidkorrektur gehört zu den häufigsten Eingriffen der plastischen Chirurgie und verhilft zu einem verjüngten Gesicht.

Zielgruppe

Die meisten Augenlidkorrekturen erfolgen auf Wunsch der Patienten, die ein jüngeres und vitaleres Aussehen möchten. Eine medizinische Indikation besteht, wenn die Korrektur als Folge einer Verletzung oder Vernarbung erfolgt oder wenn das Sehvermögen eingeschränkt ist.

Dauer

Die operative Augenlidkorrektur wird ambulant und meist in örtlicher Betäubung durchgeführt. Der Eingriff selbst dauert pro Lid zwischen 25 und 45 Minuten. Je nach Art der Narkose wird der Patient nach wenigen Stunden wieder nach Hause entlassen.

Arzt finden

Bei operativen Augenlidkorrekturen sollte der Operateur eine Facharztausbildung für ästhetische und plastische Chirurgie vorweisen können. Einen Überblick über Kliniken, die Augenlidkorrekturen durchführen und Bewertungen von Patienten finden Sie hier.

Kosten

Eine operative Augenlidkorrektur kostet je nach Umfang ca. 1500 bis 2500 Euro je Lid. Der Eingriff wird in der Regel nicht von Krankenkassen erstattet. Ausnahmen sind Augenlidkorrekturen zur Behebung von Unfallfolgen, Erkrankungen oder bei Beeinträchtigungen der Sehfähigkeit.

Jetzt entsprechende Fachkliniken suchen.

Arten und Durchführung der Augenlidkorrektur

Prinzipiell kann zwischen operativen und nicht-operativen Eingriffen sowie Eingriffen am Ober- oder Unterlid unterschieden werden.

Operative Eingriff sind:

Augenlidstraffung am Oberlid

Hängende Oberlider werden auch als Schlupflider bezeichnet. Bei der Oberlidstraffung entfernt der Operateur mit einem halbmondförmigen Schnitt den Hautüberschuss und kürzt somit das Oberlid. Die Narbe wird in die natürliche Lidfalte platziert, sodass der Eingriff später nicht mehr zu erkennen ist. Hierbei kann, wenn gewünscht, auch eine Fettgewebsreduktion durchgeführt werden.

Augenlidstraffung am Unterlid

Auch bei der Unterlidstraffung entfernt der Operateur mit einem halbmondförmigen Schnitt den Hautüberschuss, das Oberlid wird gekürzt und gestrafft. Die Narbe wird auch hier in die natürliche Lidfalte platziert. Die Augenlidstraffung am Unterlid ist allerdings technisch etwas aufwendiger als die Oberlidstraffung.

Nicht operative Eingriffe sind:

Lidstraffungen mit Laser, Hyaluronsäure und Plasma-Pen sind weniger invasiv und gehen schneller, haben dafür aber kürzer anhaltende und oberflächlichere Effekte.

Mögliche Risiken einer Augenlidkorrektur

Prinzipiell sind operative Augenlidkorrekturen sichere Eingriffe. Lebensbedrohliche Komplikationen sind äußerst selten. Folgende Nebenwirkungen können dennoch auftreten:

Häufige Nebenwirkungen: Nach der Augenlidkorrektur kann es zu vorübergehenden Schwellungen und Rötungen im Bereich der Augen kommen, die jedoch innerhalb weniger Tage wieder zurückgehen. Trockene Augen können vorübergehend mit Augentropfen behandelt werden.

Seltene Nebenwirkungen: den selteneren, aber schweren Nebenwirkungen gehören narkosebedingte Komplikationen wie Infektionen oder Unverträglichkeiten. Auch Blutergüsse und Infektionen des Wundgebietes sind möglich. Wenn zu viel Haut entfernt wurde, ist kein kompletter Lidschluss mehr möglich und eine weitere Operation zur Korrektur erforderlich.

Schwellungen und Rötungen im Operationsgebiet sind auch bei Komplikationsarmen Verlauf noch einige Tage deutlich sichtbar. Der Fadenzug erfolgt in der Regel nach einer Woche. Die Gesellschaftsfähigkeit ist deshalb erst nach ca. 14 Tagen wieder gegeben. Auf Sport sollte ca. 4 Wochen verzichtet werden.

Bei der Augenlidkorrektur mit dem Plasma Pen wird die Haut durch eine kontrollierte und punktgenaue Hitzeeinwirkung gestrafft. Das Verfahren ist praktisch schmerzfrei und eignet sich besonders, um leicht ausgeprägte Schlupflider ohne Operation zu entfernen, hat aber im Vergleich zur Operation keinen langanhaltenden Effekt.

Eine nicht-operative Methode der Augenlidstraffung ist die Behandlung mit Hyaluronsäure. Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz und ein starker Feuchtigkeitsspender, welcher Falten auffüllen kann. Die Hyaluronsäure wird in die Partie unter den Augen eingespritzt. Das Verfahren ist sehr schmerzarm, der Effekt hält jedoch im Vergleich zu einer Operation nicht so lange an.