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Brustverkleinerung

Erfahren Sie hier, wie eine Brustverkleinerung funktioniert und welche Techniken angewendet werden.

Eine Brustverkleinerung wird gewünscht, wenn zu große oder asymmetrische Brüste zu körperlichen oder psychischen Problemen führen. Zu große Brüste können zu Nacken- und Halsschmerzen, Schulter- und Kopfschmerzen, Entzündungen der Haut im Bereich der Unterbrustfalte führen. Auch können Beeinträchtigungen bei Sport oder subjektives Unwohlsein entstehen. Die Brustverkleinerung, von Ärzten auch als Mammareduktionsplastik bezeichnet, ist ein operativer Eingriff bei dem Drüsengewebe, Fett und auch Haut entfernt werden und die Brust gleichzeitig gestrafft werden kann.

Wie läuft die Operation der Brustverkleinerung ab?

Die Brustverkleinerung ist ein operativer Eingriff, der unter Vollnarkose durchgeführt wird. Der Eingriff selbst dauert zwischen 2 und 4 Stunden. Die Operation ist in der Regel mit einem 2 bis 3-tägigen Aufenthalt in der Klinik verbunden.

Was wird bei einer Brustverkleinerung genau gemacht?

Bei der Brustverkleinerung werden Fettgewebe und Brustdrüsengewebe im unteren Brustbereich entfernt und die überschüssige Haut angepasst. Aus dem verbleibenden Gewebe wird die neue und verkleinerte Brust geformt, wobei im Rahmen der Straffung der Haut die Brustwarzen in der Regel etwas nach oben gesetzt werden. Die Hautschnitte liegen in Hautfalten um den Brustwarzenhof, um möglichst wenig sichtbar zu sein. Bei größeren Wundflächen können vorübergehend Drainagen eingelegt werden, um Wundsekret abzuleiten. Die Drainagen werden nach wenigen Tagen entfernt.

Risiken der Brustverkleinerung

Prinzipiell sind Brustverkleinerungen relativ risikoarme Eingriffe. Es besteht ein allgemeines Narkoserisiko wie bei allen Operationen in Vollnarkose. Weitere mögliche Risiken der Brustverkleinerung sind:

  • Infektion des Wundgebietes
  • Verzögerte Wundheilung
  • Narbenbildung im Bereich der Hautschnitte
  • Sensibilitätsstörungen im Bereich der Hautschnitte
  • Ästhetisch unbefriedigendes Ergebnis

Was muss man nach einer Brustverkleinerung beachten?

Wenn Wunddrainagen eingelegt werden müssen, erfolgt die Entfernung je nach Fördermenge des Wundsekrets innerhalb weniger Tage nach dem Eingriff. Ein Spezial-BH sollte für ca. 3-4 Wochen getragen werden. Die Fäden werden nach ca. 2 Wochen gezogen. Leichte sportliche Betätigungen, wie gemütliches Radfahren, sind nach 4 Wochen möglich, anspruchsvoller Sport mit Bewegungen im Schulterbereich und Zug auf dem Brustgewebe wie Tennis oder Schwimmen hingegen erst nach 8 Wochen.

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Wann ist man nach einer Brustverkleinerung wieder gesellschaftsfähig?

In den ersten Tagen kann noch ein Spannungsgefühl in den Brüsten vorliegen und kleinere Blutergüsse sichtbar sein. Schmerzen können mit handelsüblichen Analgetika in der Regel gut kontrolliert werden. Bei unkompliziertem Heilungsverlauf ist die Gesellschaftsfähigkeit in der Regel nach 14 Tagen wieder vorhanden. Das endgültige Ergebnis der Brustverkleinerung liegt nach ca. 3-4 Monaten vor.

Was sind die Kosten der Brustverkleinerung?

Die Kosten einer Brustverkleinerung liegen zwischen 3.500 und 7.500 Euro für beide Brüste. Brustverkleinerungen können durch die Krankenkassen erstattet werden, wenn eine medizinische Indikation vorliegt, wenn zum Beispiel das Gewicht der Brüste nicht im Verhältnis zum Körpergewicht steht und eine übermäßige Belastung der Halswirbelsäule entsteht. Bei Wunscheingriffen ohne medizinische Notwendigkeit werden die Kosten in aller Regel nicht übernommen.

Wer trägt die Kosten bei Komplikationen nach einer Brustverkleinerung?

Wenn die Brustverkleinerung aus medizinischen Gründen erfolgte, trägt die Krankenkasse auch die Kosten von etwaigen Komplikationen. Bei Brustverkleinerungen aus rein ästhetischen Gründen können Krankenkassen Folgekosten zumindest in Teilen ablehnen. Allerdings kann eine entsprechende Versicherung zur Deckung von Folgekosten bereits vor der eigentlichen Brustverkleinerung abgeschlossen werden.

Wie finde ich den richtigen Arzt für eine Brustverkleinerung?

Für Brustverkleinerungen sollte der Arzt eine Facharztausbildung für ästhetische und plastische Chirurgie und/oder Gynäkologie vorweisen können. Neben der formalen Qualifikation sollte der Arzt auch regelmäßig Brustverkleinerungen durchführen. Einen Überblick über Kliniken, die Brustverkleinerungen durchführen und Bewertungen von Patienten finden Sie hier.

Die Kosten für eine Brustverkleinerung liegen zwischen 3.500 und 7.500 Euro und umfassen neben dem operativen Eingriff auch die Narkose und in der Regel 2-3-tägige stationäre Behandlung sowie einen maßangefertigten Spezial-BH, der für ca. 4 Wochen getragen werden sollte.

Medizinische Gründe für eine Reduktion des Volumens der Brüste sind die übermäßige Belastung der Halswirbelsäule bei großen Brüsten, psychische Folgen bei subjektiver Belastung oder auch bei asymmetrisch geformten Brüsten. Des Weiteren gibt es ästhetische Gründe, wenn die Betroffene mit Form und Umfang der Brüste unzufrieden ist.

Im Prinzip ja, ein erneuter Brustaufbau ist nach einer Brustverkleinerung möglich, allerdings besteht bei jedem operativen Eingriff das Risiko für Komplikationen, weshalb eine sorgfältige Planung in Abstimmung mit dem gewünschten Ergebnis erfolgen sollte, um mit möglichst wenig Eingriffen zur Wunschfigur zu kommen.

Prinzipiell ja. Es ist dennoch zu empfehlen, eine Brustverkleinerung erst nach Abschluss der Familienplanung durchführen zu lassen, da es in Einzelfällen zu Beeinträchtigungen kommen kann.