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Verhaltensstörungen

Erfahren Sie jetzt mehr über die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten von Verhaltensstörungen!

Kinder und Jugendliche mit Verhaltensstörungen halten sich nicht an die Regeln des Soziallebens. Sie überschreiten Grenzen ohne sich ausreichend der Probleme ihres Handelns bewußt zu sein. Mehr über die Kennzeichen von Verhaltensstörungen erfahren Sie hier.

 

Häufigkeit

Studien zufolge sind ca. 10 von 100 Kindern zumindest vorübergehend von einer Verhaltensstörung betroffen

Ursachen

Die Entwicklung von Verhaltensproblemen kann sehr unterschiedliche Ursachen haben. Die Gründe reichen von Schwangerschaftskomplikationen, Konflikten, schweren Krankheiten oder Verlust in der Familie bis hin zu frühem Drogenkonsum.

Arten

Verhaltensstörungen zeichnen sich durch fehlende Einhaltung von Regeln, mangelnder Impulskontrolle, aggressivem Verhalten und geringer Einsicht aus. Je nach führender Symptomatik werden verschiedene Verhaltensstörungen abgegrenzt.

Therapie

Die Behandlung von Verhaltensstörungen umfasst vor allem pädagogische und psychotherapeutische Maßnahmen, die das Kind und sein direktes Umfeld betreffen. Medikamente werden nur eingesetzt, wenn darüber hinaus weitere Erkrankungen bestehen.

Was sind Verhaltensstörungen?

Verhaltensstörungen sind der Überbegriff für eine Reihe unterschiedlicher psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen. Verhalten, Gefühle und Kontrolle von Gefühlen spielen hierbei die wichtigste Rolle. Sie bilden sich in der Kindheit und Jugend aus und führen zu erheblichen Einschränkungen im Sozialleben der Kinder.

 

Folgen Arten von Verhaltensstörungen werden unterschieden:

  • hyperkinetische Störungen wie die Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS)
  • Störungen des Sozialverhaltens, mit anhaltender Aggressivität, Missachtung sozialer Regeln und übergriffigem Verhalten
  • emotionale Störungen, wie Trennungsangst, Phobien, soziale Ängstlichkeit und depressive Störungen
  • Kombination von Störungen des Sozialverhaltens und emotionalen Störungen
  • Störungen sozialer Funktionen mit Beginn in der Kindheit wie elektiver Mutismus und Bindungsstörungen.
  • Ticstörungen,

andere Verhaltens- oder emotionale Störungen mit Beginn in der Kindheit und Jugend wie unwillkürliches Einnässen (Enuresis), Fütterstörungen im frühen Kindesalter, Bewegungsstörungen

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Wie behandelt man Verhaltensstörungen?

Prinzipiell sollte die Behandlung nicht nur auf das Kind fokussieren, sondern das Umfeld des Kindes einbeziehen. Die meisten therapeutischen Ansätze basieren auf verhaltenstherapeutischen Überlegungen. Eltern und Therapeuten sollten Auslöser für das Verhalten des Kindes identifizieren, die es verstärken könnten (zum Beispiel Zuwendung vor allem bei dysfunktionalem Verhalten). Gewünschtes und nicht erwünschtes Verhalten muss klar benannt werden, Regeln und Grenzen müssen festgelegt werden. Für korrektes Verhalten sollten Belohnungen bereitgehalten werden, unangemessenes Verhalten muss zu Konsequenzen führen. Positiver Kontakt mit dem Kind sollte intensiviert werden.

Häufig gestellte Fragen

Die Entstehung von Verhaltensstörungen ist komplex und meist nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen. Ein inkonsequenter Umgang mit Regeln und mangelnde Kontrollen sowie das Dulden vom Nichteinhalten der Regeln oder des aggressiven Verhaltens fördern jedoch das Entstehen und die Aufrechterhaltung von Verhaltungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen.

Verhaltensstörungen werden psychotherapeutisch durch Kinder- und Jugendtherapeuten behandelt. Zielführend sind vor allem systemische Ansätze, die nicht nur das Kind bzw. den Jugendlichen, sondern auch das familiäre Umfeld einbeziehen.

Oftmals ist die Verhaltensstörung Ausdruck eines systemischen Problems und nicht einer Erkrankung des Kindes. Insofern hängt es stark davon ab, inwieweit die Rahmenbedingungen positiv beeinflusst werden können, um die Verhaltensstörung zu behandeln.

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