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Wie können Traumafolgestörungen behandelt werden?

Zunächst muss nicht automatisch jedes Trauma zu einer Traumafolgestörung führen, und auch nicht jedes Trauma behandelt werden. Daten zeigen sogar, dass Frühinterventionen zur Prophylaxe von Traumafolgestörungen negative Effekte haben können.

Wenn jedoch eine Folgestörung wie zum Beispiel eine PTBS entstanden ist, bedarf es einer spezifischen und professionellen Therapie. Traumatherapeutische Behandlungen kommen aus der kognitiven Verhaltenstherapie oder aus der Tiefenpsychologie Auch das so genannte „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“, kurz EMDR, kann dabei helfen, mithilfe von geleiteten Augenbewegungen das traumatische Erlebnis zu verarbeiten. Eine aktive Auseinandersetzung mit dem Trauma selbst kann in der Therapie erst begonnen werden, wenn eine ausreichende Stabilität vorliegt. Zuvor sind zunächst therapeutische Beziehungsarbeit, das Finden von Ressourcen und das Training von Stabilisierungsübungen erforderlich.

Traumaspezifische Psychotherapien können bei Traumafolgestörungen sehr effizient sein. Die Behandlung kann durch Medikamente ergänzt werden, die Hauptbehandlungssäule liegt jedoch im Bereich der Gesprächstherapie.

Häufigkeit

Man geht davon aus, dass ca. 25% aller Menschen mindestens einmal im Leben ein Ereignis erleben. Eine Traumafolgestörung entwickeln 2-10% der Betroffenen, Frauen häufiger als Männer

Unterscheidung

Unterschieden werden einerseits die Art des Traumas (Naturkatastrophen, Unfälle vs. durch Menschen verursachte Traumata wie Krieg, Folter oder Vergewaltigung) sowie die Anzahl der Traumatisierungen (Monotrauma entspricht einem Typ I-Trauma, wiederholte Traumata wie zum Beispiel anhaltender Missbrauch einem Typ II-Trauma)

Begriff

Unter Trauma werden Ausnahmesituationen und belastende Ereignisse mit außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigem Ausmaß verstanden, die bei fast jedem Menschen eine tiefe Verunsicherung und Verzweiflung hervorrufen würden. Traumafolgestörungen sind die psychischen Auswirkungen auf solche Ereignisse, die sich von Mensch zu Mensch stark unterscheiden können

Auswirkung

Die Entstehung einer Traumafolgestörung hängt nicht nur von der Art des Traumas ab, sondern auch von der individuellen Disposition, den zur Verfügung stehenden Ressourcen zur Bewältigung des Traumas, und der Persönlichkeitsstruktur ab

Jetzt entsprechende Fachkliniken suchen.

Ein Trauma ist eine belastende Ausnahmesituation, die durch überwältigende Ereignisse wie Gewalttaten, Krieg, Folter, Vergewaltigungen, Unfälle oder Naturkatastrophe entsteht. Das Trauma muss direkt erlebt werden und eine Bedrohung für das Leben oder die körperliche Unversehrtheit des Betroffenen oder einer nahestehenden Person darstellen. Je nachdem, in welcher Intensität un d Dauer das oder die Ereignisse stattgefunden haben, können unterschiedliche Traumafolgestörungen entstehen.

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Was sind Traumafolgestörungen?

Traumafolgestörungen beschreiben psychische Störungen, welche aufgrund einer Traumatisierung durch ein oder mehrere bestimmte und belastende Ereignisse entsteht. Der oder die Betroffene müssen das traumatische Ereignis selbst erlebt haben oder direkt dem Ereignis beigewohnt haben, die TV-Übertragung eines Ereignisses wird beispielsweise nicht als Trauma eingeordnet).

Es werden Traumata wie Naturkatastrophen oder Unfälle unterschieden von Ereignissen, die von verursacht wurden, hierzu zählen Kriegserlebnisse, Folter, Überfälle oder Vergewaltigung. Auch wird unterschieden, ob es sich bei dem Traum um ein Einzelereignis (Typ I-Trauma), oder um wiederkehrende traumatische Erfahrungen (Typ-II-Trauma) handelt. Die Qualität und Ausprägung der Traumafolgestörung kann von Mensch zu Mensch stark variieren.

Es können verschiedene Arten von Traumafolgestörungen abgegrenzt werden:

  • Akute Belastungsreaktion
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Komplexe posttraumatische Belastungsstörung
  • Persönlichkeitsveränderung nach Extrembelastung
  • Andere psychische Erkrankungen nach Trauma wie z. B. Depression, Angst oder Zwangssymptome
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Wie können Traumafolgestörungen behandelt werden?

Zunächst muss nicht automatisch jedes Trauma zu einer Traumafolgestörung führen, und auch nicht jedes Trauma behandelt werden. Daten zeigen sogar, dass Frühinterventionen zur Prophylaxe von Traumafolgestörungen negative Effekte haben können.

Wenn jedoch eine Folgestörung wie zum Beispiel eine PTBS entstanden ist, bedarf es einer spezifischen und professionellen Therapie. Traumatherapeutische Behandlungen kommen aus der kognitiven Verhaltenstherapie oder aus der Tiefenpsychologie Auch das so genannte „Eye Movement Desensitization and Reprocessing“, kurz EMDR, kann dabei helfen, mithilfe von geleiteten Augenbewegungen das traumatische Erlebnis zu verarbeiten. Eine aktive Auseinandersetzung mit dem Trauma selbst kann in der Therapie erst begonnen werden, wenn eine ausreichende Stabilität vorliegt. Zuvor sind zunächst therapeutische Beziehungsarbeit, das Finden von Ressourcen und das Training von Stabilisierungsübungen erforderlich.

Traumaspezifische Psychotherapien können bei Traumafolgestörungen sehr effizient sein. Die Behandlung kann durch Medikamente ergänzt werden, die Hauptbehandlungssäule liegt jedoch im Bereich der Gesprächstherapie.

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