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Demenz

Erfahren Sie hier was eine Demenz ist und wie die Demenz behandelt werden kann.

Eine Demenz ist eine anhaltende Beeinträchtigung des Kurz- und Langzeitgedächtnisses. Weitere Merkmale der Demenz sind die Störung des abstrakten Denkens und des Urteilsvermögens. Auch emotionale und soziale Fähigkeiten gehen verloren.

Heilbarkeit

Die Demenzen im engeren Sinne (wie die Alzheimer-Demenz) sind nicht heilbar. Demenzielle Syndrome, die zum Beispiel auf einen Vitaminmangel zurückzuführen sind, oder die im Rahmen einer anderen Erkrankung wie beispielsweise einer Depression entstanden sind, können hingegen therapiert werden. Hingegen können Verhaltensauffälligkeiten wie Aggression oder auch Stimmungsschwankungen, die im Alltag zu hohem Leidensdruck führen können, auch bei dementen Patienten in der Regel gut behandelt werden.

Ursachen

Demenzen sind degenerative Erkrankungen des Gehirns. Die häufigsten Demenz-Formen sind: die Demenz vom Alzheimer-Typ, vaskuläre Demenzen (verursacht durch Blutgefäßerkrankungen des Gehirns), Parkinson-Demenz, Lewykörperchen-Demenz, frontotemporale Demenzen, Demenz als Folge von Alkoholabhängigkeit, Mischformen sowie seltene Demenzformen, z.B. bei der Creutzfeld-Jakob-Erkrankung oder der Huntinton-Erkrankung.

Betroffene Gruppen

Der größte Risikofaktor für die Entwicklung einer Demenz ist das Alter. Risikofaktoren sind: Alter, Gefäßerkrankungen des Gehirns (indirekt somit Bluthochdruck, erhöhtes Körpergewicht und Diabetes), Schädel-Hirn-Traumata, weibliches Geschlecht, übermäßiger Alkoholkonsum, depressive Störungen sowie mangelnde Bildung.

Art der Störung

Demenzen sind neurokognitive Störungen die alle Hirnleistungen betreffen können. Es handelt sich um chronische degenerative Erkrankungen, die langsam fortschreitend, oder manchmal auch stufenweise verlaufen.

Auswirkungen von Demenz

Leitsymptom der Demenzen ist die Störung des Kurzzeitgedächtnisses, später ist auch das Langzeitgedächtnis beeinträchtigt.

Je nach Art der Demenz kommen weitere Ausfälle von Hirnfunktionen hinzu, dies sind zum Beispiel Wortfindungsstörungen, Rechenstörungen, und Störungen der Raumwahrnehmung. Bei manchem Demenzformen wie zum Beispiel der frontotemporalen Demenz imponieren auch Persönlichkeitsveränderungen und Verhaltensauffälligkeiten. Mit fortgeschrittener Demenz kommt es zu Apraxie (Bewegungsabläufe werden verlernt) und Inkontinenz. Die Lebenserwartung kann durch die Demenz verkürzt werden, die Lebensqualität kann erheblich beeinträchtigt sein.

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Behandlung von Demenz

Erster Schritt bei der Behandlung einer Demenz ist eine sorgfältige Diagnostik, um demenzielle Syndrome bei Mangelerscheinungen (zum Beispiel Vitamin B-Mangel) oder andere Erkrankungen, die eine Demenz imitieren können (zum Beispiel Pseudo-Demenz bei Depression), zu erkennen.

Je nach Art der Demenz können Medikamente helfen, den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Allerdings können diese Medikamente den Krankheitsverlauf weder stoppen noch rückgängig machen.

Die Art des Medikamentes hängt von der Einordnung der Demenz ab. Für die Behandlung der leichten bis mittelschweren Alzheimer-Krankheit sind in Deutschland derzeit drei Wirkstoffe zugelassen, die zur Gruppe der Acetylcholinesterase-Inhibitoren gehören: Donepezil (Handelsname: u.a. Aricept®), Rivastigmin (u. a. Exelon®) und Galantamin (u. a. Reminyl®). Für die Behandlung der mittelschweren und schweren Form der Alzheimer-Krankheit eingesetzt ist lediglich ein Medikament zugelassen, welches zur Gruppe der Glutamat-Rezeptorantagonisten gehört: Memantin (Handelsname u.a. Ebixa®). Darüber hinaus gibt es pflanzliche Präparate wie Gingko biloba, welche verschreibungsfrei sind, zu deren Wirksamkeit jedoch unterschiedliche Daten vorliegen.

Häufig gestellte Fragen

Vielfach wird keine genauere Diagnostik bei älteren Menschen vorgenommen, oft wird fälschlicherweise auch eine Alzheimer-Demenz angenommen. Die Demenz vom Alzheimer-Typ ist mit geschätzten 60 % der Demenzen zwar die häufigste Demenzform, nichtsdestotrotz kommen auch andere Demenzformen vor.

Neben dem individuellen Leid der Betroffenen und der Familien sind die Kosten von Demenzerkrankungen in unserer alternden Gesellschaft ein zunehmendes Problem, über 30 % der 90-jährigen Männer und über 40 % der über 90-jährigen Frauen leiden unter einer Demenz. In Deutschland geht man von derzeit von über 1,5 Millionen demenzerkrankten Menschen aus, die Tendenz ist steigend. Die durch die Unterbringung, Pflege und Behandlung entstehenden Kosten stellen die Kranken- und Pflegeversicherungssysteme vor große Herausforderungen. Unterschätzt werden auch die indirekten Kosten, die durch Demenzerkrankungen entstehen. Hierzu zählen Kosten, die durch informelle Pflege, also die Unterstützung Angehöriger entstehen, deren Arbeitsleistung an anderer Stelle nicht mehr erbracht werden kann. Die volkswirtschaftlichen Folgen werden in den kommenden Jahren aufgrund der Alterung der Bevölkerung deutlich zunehmen.

Leitsymptom der Demenzen ist die Störung des Kurzzeitgedächtnisses, später ist auch das Langzeitgedächtnis beeinträchtigt. Je nach Art der Demenz kommen weitere Ausfälle von Hirnfunktionen hinzu, dies sind zum Beispiel Wortfindungsstörungen, Rechenstörungen, und Störungen der Raumwahrnehmung. Bei manchem Demenzformen wie zum Beispiel der frontotemporalen Demenz imponieren auch Persönlichkeitsveränderungen und Verhaltensauffälligkeiten. Mit fortgeschrittener Demenz kommt es zu Apraxie (Bewegungsabläufe werden verlernt) und Inkontinenz. Die Lebenserwartung kann durch die Demenz verkürzt werden, die Lebensqualität kann erheblich beeinträchtigt sein.

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