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Penisvergrößerung

Erfahren Sie hier, wie eine Penisvergrößerung funktioniert und welche Techniken angewendet werden.

Unter einer Penisvergrößerung versteht man die minimalinvasive oder operative Verlängerung und/oder Verdickung des Penis. Die Gründe können ganz unterschiedlicher Art sein. Nur in wenigen Fällen liegt eine objektivierbar unterdurchschnittliche Penislänge vor, in den meisten Fällen gibt es subjektive, also psychologische Gründe für eine Penisaugmentation, wie Ärzte die Penisvergrößerung auch bezeichnen.

Was sind die Gründe für eine Penisvergrößerung?

Die durchschnittliche Penislänge in erigiertem Zustand liegt in Deutschland bei 13 Zentimetern. Abweichungen von dieser mittleren Länge sind normal und sagen darüber hinaus nichts über die sexuelle Potenz aus. Erst ab einer Länge von unter 7,5 Zentimetern sprechen Mediziner von einem sogenannten Mikropenis. Dies ist jedoch eher selten der Grund für eine operative Penisvergrößerung, viel häufiger empfinden Männer Länge, Umfang oder Form ihres Penis als ungenügend, zum Beispiel weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben. Nichtinvasive Erfahrungen wie Apparate zur Dehnung oder Pumpen haben nur sehr begrenzte Effekte und führen selten zu einem zufriedenstellenden Ergebnis.
Die Operation dient nicht nur der Vergrößerung des Penis, sondern auch einer Stärkung von Selbstwert und Selbstbewußtsein. In der Tat können Penisaugmentationen zu einer substanziellen Besserung von Zufriedenheit und Selbstsicherheit führen.

Wie läuft eine Penisvergrößerung ab?

Die Penisvergrößerung besteht meist aus zwei Eingriffen, die kombiniert werden, der Penisverlängerung und Penisverdickung.
Nur ungefähr die Hälfte des Penis ist äußerlich sichtbar, ein wesentlicher Teil ist im Beckenboden verborgen. Bei der Penisverlängerung wird ein Teil des innenliegenden Penis nach außen verlagert. Hierzu wird durch einen kleinen Hautschnitt der Bandhalteapparat getrennt, und die Strukturen neu befestigt. Äußerlich ist außer der Narbe des kleinen Hautschnittes nur der Längenzuwachs sichtbar. In der Regel kann je nach anatomischen Gegebenheiten eine Verlängerung um 30% erreicht werden.
In einem zweiten Schritt kann eine Penisverdickung erfolgen: hier wird die Dicke des Penis in der Regel durch eine Eigenfettunterspritzung angepasst. Die Fettentnahme erfolgt durch eine Fettabsaugung aus der Hüfte, den Oberschenkeln oder dem Unterbauchbereich. Die Fettzellen werden aufbereitet und in derselben operativen Sitzung symmetrisch in den Penisschaft eingespritzt. Hierdurch kann eine Volumensteigerung von bis zu 25% erreicht werden, der Eingriff kann bei Bedarf auch nach frühestens 6-8 Wochen wiederholt werden. Alternativ zur Eigenfettmethode können auch sogenannte Filler verwendet werden. Ein häufig verwendeter Filler ist zum Beispiel Hyaluronsäure, die nach lokaler Betäubung in den Penisschaft und meist auch in die Eichel eingespritzt wird. Hyaluronsäure ist eine natürlicherweise im Körper vorkommende Substanz, die gut vertragen wird und viel Flüssigkeit binden kann. Hyaluronsäure wird im Körper langsam abgebaut, sodass der Effekt einer Penisverdickung auf einen Zeitraum von ein bis zwei Jahren limitiert ist. Der Eingriff ist allerdings geringer und kostengünstiger als eine Eigenfetttransplantation.

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Wie lange dauert eine Penisvergrößerung?

Die Penisverlängerung ist ein operativer Eingriff in tiefem Dämmerschlaf oder auf Wunsch des Patienten in Vollnarkose. Der Eingriff dauert je nach anatomischen Gegebenheiten zwischen 1 und 3 Stunden.
Die Penisverdickung durch Eigenfettunterspritzung umfasst die Entnahme von Fettzellen, Aufarbeitung und Einspritzung in den Penisschaft und in die Eichel und dauert in der Regel eine Stunde.
Weniger aufwändig ist die Einspritzung von Fillern wie Hyaluronsäure, dies erfolgt innerhalb von 20-30 Minuten.

Was muss nach einer Penisvergrößerung beachtet werden?

Leichte Schwellungen im Operationsbereich können nach der Penisverlängerung durch vorsichtige Kühlung behandelt werden und bilden sich innerhalb weniger Tage zurück. Schmerzen entstehen am ehesten im Bereich der Hautschnitte und können mittels handelsüblicher Schmerzmittel gut kontrolliert werden. Moderate sportliche Belastungen sind nach einer Woche möglich, anspruchsvollere sportliche Aktivitäten sind wieder nach 6 Wochen möglich. Nach ca. 6 Wochen ist der Penis wieder ganz funktionsfähig, zuvor sollte auf sexuelle Aktivitäten verzichtet werden.

Risiken der Penisvergrößerung

Prinzipiell sind Penisvergrößerungen relativ risikoarme Eingriffe. Es besteht ein allgemeines Narkoserisiko, wenn der Eingriff in Vollnarkose erfolgt, beim tiefen Dämmerschlaf ist das Narkoserisiko geringer. Weitere mögliche Risiken der Penisvergrößerung sind:

  • Nachblutungen vor allem im Bereich der Schwellkörper
  • Infektion des Wundgebietes
  • Verzögerte Wundheilung
  • Narbenbildung im Bereich der Hautschnitte
  • Sensibilitätsstörungen im Bereich der Hautschnitte, aber auch im Bereich des Penis selbst
  • Erektionsstörungen bei Verletzung von Nerven
  • Ästhetisch unbefriedigendes Ergebnis

Was sind die Kosten der Penisvergrößerung?

Die Kosten einer operativen Penisverlängerung liegen zwischen 7.000 und 9.000 EUR, und beinhalten Narkose und Operation sowie die ärztliche wie auch pflegerische Behandlung.
Ohne Penisverlängerung kostet die Penisverdickung mit Eigenfett ab 3.000 Euro. Günstiger ist eine Penisverdickung mit Fillern, hier liegen die Kosten um 1.000 Euro, die Kosten hängen hier maßgeblich von der Art und Menge des injizierten Materials ab.
Bei einem kombinierten Eingriff von Penisverlängerung und Penisverdickung sind Kosten zwischen 8.000 und 10.000 Euro zu erwarten.

Wie finde ich den richtigen Arzt für eine Penisvergrößerung?

Für Penisvergrößerungen sollte der Arzt eine Facharztausbildung für ästhetische und plastische Chirurgie und/oder Urologie vorweisen können. Neben der formalen Qualifikation sollte der Arzt auch regelmäßig Penisvergrößerungen durchführen. Einen Überblick über Kliniken, die Penisvergrößerungen durchführen und Bewertungen von Patienten, finden Sie hier.

Penisverdickungen mit Eigenfett kosten ab 3.000 Euro, Penisverlängerungen sind operative Eingriffe die mindestens 7.000 Euro kosten, die Kosten für die Kombination der beiden Eingriffe beginnen bei 8.000 Euro. Die Preise für eine Penisvergrößerung mit Fillern liegen je nach Art und Menge des Materials um 1.000 Euro.

Bei operativen Eingriffen wie der Penisverlängerung oder der Penisverdickung mit Eigenfett ist Sex nach ca. 6 Wochen nach dem Eingriff möglich. Bei einer Penisverdickung mit Hyaluronsäure ist Sex nach ca. 3 Wochen wieder möglich.

In den allermeisten Fällen nein – da es sich bei der Penisvergrößerung in der Regel um schönheitschirurgische Eingriffe ohne medizinische Erfordernis handelt, müssen sowohl die Kosten der Operation wie auch etwaige Folgekosten selbst getragen werden.