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Bodylifting

Erfahren Sie hier, welche Eingriffe zu einem Bodylifting gehören und welche Kosten und Risiken mit einem Bodylifting verbunden sind.

Wenn verschiedene schönheitschirurgische Eingriffe wie Fettabsaugung, Hautstraffungen und/oder Implantate miteinander kombiniert werden, spricht man auch von Bodylifting. Der Begriff Bodylifting ist nicht fest umschrieben, d.h. jeder kann etwas Anderes darunter verstehen.

Was versteht man unter Bodylifting?

Zunächst ist Bodylifting die Kombination mehrerer schönheitschirurgischer Eingriffe in unterschiedlichen Körperpartien. Manche Ärzte unterscheiden zwischen oberem und unterem Bodylifting, wobei das obere Bodylifting Brust, Rücken, Hals, Arme und manchmal auch das Gesicht beinhaltet, während das untere Bodylifting die Bauchdecke, den Po und die Oberschenkel betrifft. Allen Bodylifting-Arten ist gemeinsam, dass durch die Kombination der Eingriffe Synergien geschaffen werden können, beispielsweise Voruntersuchungen wie Labor und EKG nur einmal durchgeführt werden müssen und, dass Narkosen durch die Verbindung von Operationen reduziert werden können.

Wie funktioniert das Bodylifting?

Das hängt sehr von den durchzuführenden Interventionen ab. Bodylifting umfasst Fettabsaugung, Eigenfetttransfer ( LINK), Hautstraffungen (LINK), oder auch Implantate aus Silikon (LINK). Manche Ärzte sprechen auch von Ganzkörperstraffung, gemeint ist hier derselbe Eingriff. Bodylifting kann einfach und schnell gehen, wenn kleinere Eingriffe mit geringem Umfang durchgeführt werden und kann sehr komplex werden, wenn große Veränderungen in zahlreichen Körperbereichen durchgeführt werden sollen. Der Eingriff dauert zwischen 2 und 12 Stunden und wird praktisch immer in Vollnarkose durchgeführt.

Welche Vorteile hat Bodylifting?

Im Vergleich zu vielen einzelnen Eingriffen, können beim Bodylifting die Schritte optimal aufeinander abgestimmt werden, um optimale Proportionen des Körpers zu erreichen. Auch können zum Beispiel Fettabsaugung und der Aufbau mit Eigenfett miteinander kombiniert werden. Der größte Vorteil liegt in der Minimierung von Untersuchungen, Narkosen und Krankenhausaufenthalten, da die Eingriffe zum Teil in einer operativen Sitzung durchgeführt werden können. Dies wirkt sich auch positiv auf die Kosten aus, zudem kommt es in der Summe zu weniger Ausfallzeiten.

Welche Nachteile hat Bodylifting?

Bei der Kombination verschiedener Eingriffe muss mit längeren Narkosezeiten gerechnet werden, hier muss vor der Operation geprüft werden, wie hoch das individuelle Narkoserisiko ist. Auch ist bei mehreren Eingriffen zugleich mit entsprechenden postoperativen Nachwirkungen wie Schwellungen und Schmerzen zu rechnen, sodass die Rekonvaleszenzzeit mühsamer sein kann als bei den Einzeleingriffen.

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Wann ist man nach Bodylifting wieder gesellschaftsfähig?

Das hängt stark vom Umfang der durchgeführten Eingriffe ab. Da jedoch meist mehrere Operationen miteinander kombiniert werden, ist die Gesellschaftsfähigkeit und die Arbeitsfähigkeit in der Regel für mehrere Wochen nach dem Eingriff eingeschränkt. Als Faustregel kann angenommen werden, dass nach ca. 1 Monat wieder Arbeitsfähigkeit vorliegt, und nach ca. 2 Monaten die meisten Sportarten wieder ausgeübt werden können.

Wie hoch sind die Kosten eines Bodyliftings?

Auch hier hängt es maßgeblich vom Umfang des Bodyliftings ab, welche Kosten entstehen. Da es sich jedoch meist um mehrere Eingriffe mit höherem operativem Aufwand handelt, liegen die Kosten für ein Bodylifting meist zwischen 5.000 und 20.000 Euro. Für Bodylifting kann in der Regel keine medizinische Notwendigkeit nachgewiesen werden, sodass keine Kostenübernahme von Versicherern möglich ist.

Wie finde ich richtigen Arzt für ein Bodylifting?

Für Bodylifting sollte der Arzt eine Facharztausbildung für Dermatologie oder plastische Chirurgie vorweisen können. Neben der formalen Qualifikation sollte der Arzt auch regelmäßig Bodyliftings durchführen. Einen Überblick über Kliniken, die Bodyliftings durchführen und Bewertungen von Patienten finden Sie hier.

Unter Bodylifting versteht man eine Straffung des gesamten Körpers. Dies wird oft erforderlich, wenn es nach sehr starkem Gewichtsverlust (Magenverkleinerung, Magenband, Schwangerschaft) zu einem Hautüberschuss kommt und ggf. noch Fettschürzen entfernt werden sollen.

Die Kosten eines Bodylifting variieren in Anbetracht des sehr variablen Umfangs sehr stark, ein Bodylifting beginnt bei ca. 2.000 Euro und kann bei entsprechender Komplexität bis über 20.000 Euro kosten, wobei Bodyliftings günstiger sind als die Summe der einzelnen Eingriffe.

In der Regel nein, Bodyliftings erfolgen meist aus ästhetischen Gründen und werden dann nicht von den Versicherern erstattet. Eine Ausnahme kann gemacht werden, wenn das Bodylifting aufgrund direkter Folgen einer starken Gewichtsabnahme durchgeführt wird. Die Klärung der Kostenerstattung sollte jedoch immer vor dem Eingriff erfolgen.