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Brustvergrößerung durch Eigenfett

Erfahren Sie hier, wie eine Brustvergrößerung durch Eigenfett funktioniert und welche Techniken angewendet werden.

Die Brustvergrößerung mit Eigenfett ist eine Alternative zur Implantation mit Silikon. Hierbei wird im Bauch-, Hüft- oder Gesäßbereich Fett abgesaugt, aufbereitet und in der Brust eingespritzt. Ein Implantat wird nicht benötigt. Allerdings ist die Größenzunahme der Brust bei der Eigenfett-Methode begrenzt, pro Sitzung kann maximal eine Körbchengröße gewonnen werden. Informieren Sie sich hier über die Techniken, Kosten und Risiken der Brustvergrößerung durch Eigenfett.

Wie läuft die Operation der Brustvergrößerung durch Eigenfett ab?

Narkoseform

Die Brustvergrößerung durch Eigenfett ist ein operativer Eingriff, der unter Vollnarkose oder in einem tiefen Dämmerschlaf durchgeführt wird. Der Eingriff selbst dauert zwischen 1 und 3 Stunden.

Wo wird das Eigenfett entnommen?

Bei der Fettabsaugung wird überschüssiges Fett am Oberschenkel, Gesäß oder Bauch entnommen, vorausgesetzt es ist ausreichend Eigenfett vorhanden. Gleichzeitig kann die Fettabsaugung dazu dienen, Problemzonen zu behandeln.
Der Prozess der Fettabsaugung wird auch als Liposuktion bezeichnet.

Wie wird das Eigenfett in die Brust injiziert?

Die Einbringung des Eigenfetts in die Brust erfolgt fächerförmig durch kleine Einstiche in der Unterbrustfalte oder um den Brustwarzenhof. Die Platzierung des Eigenfetts erfolgt im Unterhautgewebe und unter dem Brustmuskel. Größere Hautschnitte sind bei der Eigenfettmethode im Gegensatz zu Brustimplantaten nicht erforderlich.

Wie wird das Eigenfett entnommen?

An den ausgewählten Körperstellen, an welchen ausreichend Fettgewebe vorhanden ist, wird eine Lösung aus Wasser, Kochsalz und Anästhetikum eingespritzt. Die Lösung lässt das Fettgewebe anschwellen und bedingt eine Verflüssigung der Fettzellen. Mittels Liposuktion werden intakte und gelöste Fettzellen abgesaugt und anschließend aufbereitet. Es muss etwa doppelt soviel Fett entnommen werden, wie für die Injektion erforderlich ist.

Wie viel Eigenfett kann in die Brust injiziert werden?

Pro Sitzung werden zwischen 250 und 350ml Eigenfett in jede Brust injiziert. Ein Großteil der Fettzellen wächst an, ca. 30-40% werden vom Körper abgebaut. Die Möglichkeiten der Volumensteigerung und der Hebung der Brust sind bei der Eigenfettmethode begrenzt. Allerdings kann der Eingriff nach ca. 3 Monaten wiederholt werden, auch kann die Eigenfettmethode durch Implantate ergänzt oder erweitert werden.

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Vorteile einer Brustvergrößerung durch Eigenfett

  • Keine Implantate und somit kein Fremdkörper
  • Keine Gefahr von Abstoßungsreaktionen des Körpers
  • Natürlicheres Ergebnis der Brustvergrößerung
  • Geringere Narbenbildung
  • Kürzere Erholungszeiten
  • Schrittweises Vorgehen mit sukzessiver Brustvergrößerung möglich
  • Fettentnahmen an Problemstellen können zu einer schlankeren Linie führen

Voraussetzungen für eine Brustvergrößerung mit Eigenfett

  • Vorhandensein von genügend Eigenfett (nicht für sehr schlanke Frauen geeignet)
  • Ziel einer moderaten Brustvergrößerung (maximal eine Körbchengröße)
  • Bruststraffung ist nicht Ziel der Brustvergrößerung (Brusthebung bei Eigenfett im Gegensatz zu Implantaten nicht möglich)
  • Kein regelmäßiger Nikotinkonsum (Nikotin verengt die Blutgefäße und erschwert das Anwachsen der Fettzellen)

Risiken der Brustvergrößerung durch Eigenfett

Prinzipiell sind Brustvergrößerungen durch Eigenfett relativ risikoarme Eingriffe. Es besteht ein allgemeines Narkoserisiko wie bei allen Operationen in Vollnarkose. Weitere mögliche Risiken einer Brustvergrößerung mit Eigenfett sind:

  • Infektion des Wundgebietes
  • Verzögerte Wundheilung
  • Fettembolien durch Einspritzen von Fett in Blutgefäße

Was muss man nach einer Brustvergrößerung durch Eigenfett beachten?

Die Brüste können am Tag nach der Operation geschwollen sein und kleinere Blutergüsse aufweisen, die sich jedoch innerhalb einer Woche wieder zurückbilden. Kompressionsverbände, Kompressions-BHs oder eine Kühlung des Operationsgebietes sind nach einer Brustvergrößerung durch Eigenfett nicht empfehlenswert, da das Anwachsen der Fettzellen behindert werden kann. Ebenso sollte kein Nikotin konsumiert werden, da Nikotin zu einer Engstellung der Blutgefäße führt, was den Anwachsungsprozess ebenfalls beeinträchtigt. Im Bereich der Fettabsaugung kann eine Kompressionshose bzw. ein Kompressionsmieder angelegt werden, die für ca. 4 Wochen getragen werden sollten. Im Bereich der Fettinjektion erfolgt die Wundheilung in der Regel komplikationslos, da es sich nur um sehr kleine Schnitte handelt.

Wann ist man nach einer Brustvergrößerung durch Silikonimplantate wieder gesellschaftsfähig?

In den ersten Tagen kann noch ein Spannungsgefühl in den Brüsten vorliegen und kleinere Blutergüsse sichtbar sein. Schmerzen können mit handelsüblichen Analgetika in der Regel gut kontrolliert werden. Bei unkompliziertem Heilungsverlauf ist jedoch bereits nach 3-5 Tagen die Gesellschaftsfähigkeit wieder vorhanden. Sportliche Aktivitäten können nach 6 Wochen wieder aufgenommen werden. Das endgültige Ergebnis der Brustvergrößerung liegt nach ca. 3 Monaten vor.

Was sind die Kosten der Brustvergrößerung durch Eigenfett?

Die Kosten einer Brustvergrößerung durch Eigenfett liegen zwischen 3.000 und 7.500 Euro. Brustvergrößerungen durch Eigenfett werden in aller Regel nicht von der Krankenkasse erstattet, da es sich um Wunscheingriffe ohne medizinische Notwendigkeit handelt. Ausnahmen sind Eingriffe zur Brustwiederherstellung nach Unfällen oder Krebserkrankungen.

Wer trägt die Kosten bei Komplikationen nach einer Brustvergrößerung mit Eigenfett?

Da es sich bei Brustvergrößerungen durch Eigenfett in der Regel um schönheitschirurgische und nicht medizinisch erforderliche Eingriffe handelt, muss die Patientin in aller Regel auch für die Folgekosten aufkommen. Allerdings kann eine entsprechende Versicherung zur Deckung von etwaigen Folgekosten abgeschlossen werden.

Wie finde ich den richtigen Arzt für eine Brustvergrößerung durch Eigenfett?

Für Brustvergrößerungen durch Eigenfett sollte der Arzt eine Facharztausbildung für ästhetische und plastische Chirurgie und/oder Gynäkologie vorweisen können. Neben der formalen Qualifikation sollte der Arzt auch regelmäßig Brustvergrößerungen durch Eigenfett durchführen. Einen Überblick über Kliniken, die Brustvergrößerungen durch Eigenfett durchführen und Bewertungen von Patienten finden Sie hier.

Ja, eine Brustvergrößerung mit Eigenfett kann nach 3 Monaten wiederholt werden.

Die üblichen Volumina der Brustvergrößerung durch Eigenfett liegen zwischen 250 und 350 ml, es muss jedoch deutlich mehr injiziert werden, da ein Teil der Fettzellen vom Körper abgebaut wird.

Bei Eigenfett können gleichzeitig andere Problemzonen mitbehandelt werden, auch muss kein Fremdkörper implantiert werden. Gleichzeitig sind die Möglichkeiten zur Hebung und Vergrößerung der Brust bei Eigenfett limitiert.

Optimalerweise gar nicht. Eigenfett unterscheidet sich in der Haptik nicht von natürlichem Brustgewebe. Die Einstiche sind sehr klein und hinterlassen kaum Narben. Das Erscheinungsbild wirkt nach Brustvergrößerungen mit Eigenfett in der Regel sehr natürlich.

Ja, stillen ist auch bei Eigenfett problemlos möglich, da die Brustdrüsen nicht in ihrer Funktion beeinträchtigt werden.

Die meisten Ärzte bieten die Möglichkeit, Größe und Form der Brust mittels einer Computersimulation oder Anprobierimplantaten zu simulieren.

Die am meisten gewählte Methode zur Brustvergrößerung ist die Einbringung von Brustimplantaten, die mit Silikon oder Kochsalz gefüllt sind. Näheres zu diesen Methoden erfahren Sie hier.