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Wangenkorrektur

Erfahren Sie hier, was eine Wangenkorrektur ist und wie eine Wangenkorrektur angewendet wird.

Hochsitzende und markante Wangenknochen gelten als Schönheitsideal und steigern die Attraktivität und subjektives Wohlbefinden. Wangenkorrekturen sind durch Unterspritzungen mit Eigenfett, Hyaluronsäure oder den Einsatz von Implantaten möglich. Auch können Grübchen angelegt werden, um dem Lächeln und Lachen einen intensiveren Eindruck zu geben.

Was ist eine Wangenkorrektur?

Wangenkorrekturen oder auch Wangenknochenkorrekturen bezeichnen nicht-operative oder auch operative Eingriffe der plastischen Chirurgie an der Wange, mit dem Ziel der Harmonisierung des Gesichts. Im Alter verliert die Haut zudem an Spannkraft und die Wangenregion verliert an Volumen und Kontur. Gleichmäßig geformte und höhergestellte Konturen der Wangen, lassen das gesamte Gesicht frischer, jünger und attraktiver erscheinen.

 

Wangenkorrekturen können operativ oder nicht-operativ durchgeführt werden.

Nicht-operative Maßnahmen

Nicht-operative Maßnahmen zur Wangenkorrektur erfolgen durch Unterspritzung mit Eigenfett oder Hyaluron. Das Eigenfett wird an anderen Körperstellen, wie dem Bauch oder der Hüfte, entnommen, um dann mittels Kanülen an der Wange eingespritzt zu werden. Hyaluron ist eine natürlich im Körper vorkommende Substanz, welche Feuchtigkeit und somit Volumen bindet. Beide Verfahren sind deutlich einfacher und nebenwirkungsärmer als operative Maßnahmen zur Wangenkorrektur. Abstoßungsreaktionen kommen praktisch nicht vor, der Prozess der Unterspritzung ist unkompliziert und schnell. Der Effekt hält jedoch nur 6-12 Monate an, weshalb Unterspritzungen zur Aufrechterhaltung der Wangenkorrektur wiederholt werden müssen.

Operative Maßnahmen

Operative Maßnahmen umfassen vor allem die Korrekturen durch Implantate, die individuell auf die gewünschte Wangenform angepasst werden. Das Wangenimplantat wird entweder von der Innenseite durch den Mund, oder durch einen dünnen Schnitt unter den Wimpern von außen eingeführt und auf dem Wangenknochen fixiert. Implantate werden vor allem angewendet, wenn viel Volumen benötigt wird.

 

Operative Wangenkorrekturen können in lokaler Betäubung oder in Vollnarkose durchgeführt, viele Patienten können jedoch noch am selben Tag entlassen werden. Die operative Herangehensweise ist aufwändig, bringt aber dafür sehr nachhaltige Behandlungsergebnisse.

Für wen ist eine Wangenkorrektur geeignet?

Wangenkorrekturen erfolgen in der Regel auf Wunsch von Patienten, die mit der Form ihres Gesichts unzufrieden sind. Wangenkorrekturen sollten erst mit Abschluss des Wachstums erfolgen, da die weitere Entwicklung des Gesichts nicht immer genau abgesehen werden kann. Außerdem ändern sich der Selbstwert und die Zufriedenheit mit dem eigenen Aussehen im jungen Erwachsenenalter oftmals noch in relevanter Weise. In der Regel erfolgen deshalb keine Wangenkorrekturen vor Vollendung des 18. Lebensjahres. Ausnahmen sind Entstellungen oder Unfallfolgen.

 

Da Wangenkorrekturen in der Regel aus ästhetischen Gründen durchgeführt werden, erfolgt keine Erstattung der Behandlungskosten durch die Krankenkasse. Diese ist nur bei medizinischer Notwendigkeit, wie zum Beispiel bei der Korrektur nach einem Unfall oder einer anderen Erkrankung möglich.

Was sind die Risiken einer Wangenkorrektur?

Nicht-operative Eingriffe durch Unterspritzungen mit Eigenfett oder Hyaluron sind in der Regel sehr nebenwirkungsarm. Der Eingriff ist unkompliziert und schnell, Abstoßungs- oder allergische Reaktionen sind sehr selten.

 

Prinzipiell sind auch operative Wangenkorrekturen sichere operative Eingriffe.

Häufige Nebenwirkungen

Nach der Wangenkorrektur kann es zu einer vorübergehenden Schwellung und Rötung kommen, die jedoch innerhalb weniger Tage wieder zurückgehen.

Seltene Nebenwirkungen

Zu den selteneren, aber schweren Nebenwirkungen gehören Infektionen oder Unverträglichkeitsreaktionen auf die Implantate. Auch Infektionen des Wundgebietes sind möglich. Wird die Haut zu stark gespannt, kann das Gesicht maskenhaft und unemotional wirken. Schädigungen von Gesichtsnerven mit nachfolgenden Gefühlsstörungen sind äußerst selten.

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Was kostet eine Wangenkorrektur?

Operative Wangenkorrektur

Eine operative Wangenkorrektur kostet je nach Art des Eingriffes zwischen 3000 und 6000 Euro. Der Eingriff wird außer bei klarer medizinischer Indikation nicht von Krankenkassen erstattet.

 

Nicht-operative Wangenkorrektur

Nicht-operative Maßnahmen sind deutlich günstiger, hier beginnen die Kosten für eine Unterspritzung mit Hyaluron bei 250 bis 300 Euro, eine Eigenfettbehandlung ist etwas teurer.

Wie lange dauert der Eingriff einer Wangenkorrektur?

Unterspritzungen mit Eigenfett oder Hyaluron dauern ca. 30 Minuten. Operative Wangenkorrekturen können in örtlicher Betäubung oder unter Narkose durchgeführt werden und dauern je nach Technik ca. 1 Stunde. Der Patient kann in der Regel am selben Tag wieder nach Hause entlassen werden.

Wann bin ich nach einer Wangenkorrektur wieder gesellschaftsfähig?

Nach nicht-operativen Maßnahmen ist die Gesellschaftsfähigkeit in der Regel am Tag nach dem Eingriff gegeben.
Bei operativer Wangenkorrektur sind Schwellungen und Rötungen im Operationsgebiet auch bei komplikationsarmem Verlauf noch einige Tage sichtbar, in der Regel ist der Patient jedoch nach ca. einer Woche wieder gesellschaftsfähig.

Wann bin ich nach einer Wangenkorrektur wieder arbeitsfähig?

Die Arbeitsfähigkeit ist bei nicht-operativen Wangenkorrekturen direkt gegeben. Bei operativen Wangenkorrekturen kann der Eingriff im Gesicht noch für ein paar Tage sichtbar sein, weshalb eine ca. 1-wöchige Beurlaubung anzustreben. Bei beruflichen Tätigkeiten mit körperlicher Anstrengung sollte eine Schonung von mindestens 1-2 Woche eingeplant werden.

Wie finde ich den richtigen Arzt für eine Wangenkorrektur?

Bei der operativen Wangenkorrektur sollte der Operateur eine Facharztausbildung für ästhetische und plastische Chirurgie oder HNO vorweisen können. Neben der formalen Qualifikation sollte der Arzt und regelmäßig operativen Wangenkorrekturen durchführen. Einen Überblick über Kliniken, die Wangenkorrekturen durchführen und Bewertungen von Patienten, finden Sie hier.

Nicht-operative Wangenkorrekturen durch Unterspritzung halten ca. 6-12 Monate an, und müssen dann ggf. wiederholt werden. Das Ergebnis einer operativen Wangenkorrektur ist dauerhaft, natürliche Alterungsprozesse schreiten aber weiterhin voran.

Wangenkorrekturen sind Eingriffe der plastischen Chirurgie zur optischen Veränderung der Wangenpartie im Gesicht. Sie erfolgen entweder durch Unterspritzung mit Hyaluron oder Eigenfett sowie operativ durch Implantate.

Unterspritzungen gehen schneller, sind nebenwirkungsärmer und billiger, der Effekt ist jedoch auf 6-12 Monate limitiert. Implantate zur Wangenkorrektur zeigen einen dauerhaften Effekt, sind jedoch deutlich teurer und aufwändiger.