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Stirnlifting

Erfahren Sie hier, was Stirnlifting ist und wie Stirnlifting funktioniert.

Unsere Haut wird mit zunehmendem Alter schlaffer und neigt zur Faltenbildung. Im Bereich der Stirn kann es insbesondere bei gewohnheitsmäßigem Stirnrunzeln aber auch bei schlechter Sehkraft durch Zusammenkneifen der Augen zur Ausbildung von Stirnfalten und Zornesfalten kommen. Falten bilden sich jedoch auch mit zunehmendem Alter und je nach Umwelteinflüssen und genetischer Veranlagung. Das Stirnlifting gehört zu den häufigsten Eingriffen der plastischen Chirurgie und verhilft zu einem verjüngten Gesicht.

Was ist Stirnlifting?

Stirnfalten können kurzfristiger auch mit Botox oder Hyaluron gemildert werden, längerfristige Effekte hingegen werden mit einem kleinen operativen Eingriff, dem Stirnlifting, erreicht. Beim Stirnlifting wird die Haut und das darunter liegende Gewebe geglättet und Falten abgeflacht. Die Augenbrauen werden etwas angehoben, ohne dass der Gesamteindruck der Augen verändert wird.

Beim offenen Stirnlifting wird ein feiner Schnitt über die gesamte Stirn entlang der Haargrenze gesetzt. Das Unterhautgewebe und die Muskulatur werden präpariert, die Haut angehoben, straffer gezogen und mit einer sehr feinen Naht versehen, die durch den Haaransatz verdeckt wird.

Beim endoskopischen Stirnlifting werden mehrere sehr kleine Schnitte hinter der Haarlinie gesetzt, durch welche die Kamera mit den Instrumenten unter die Haut und Muskulatur eingeführt werden kann. Auch hier arbeitet der Arzt bis zu den Augenbrauen, entfernt Unebenheiten, strafft die Haut und verankert die Augenbrauen etwas höher. Die Narben des endoskopischen Eingriffs bleiben praktisch unsichtbar, die Wundheilung erfolgt rascher. Allerdings bedarf es einer ausreichenden Eigenelastizität der Haut.

Für wen ist Stirnlifting geeignet?

Stirnlifting erfolgt auf Wunsch von Patienten, die ein jüngeres und vitaleres Aussehen möchten.
Die Operation wird meist ab einem Alter von 45 Jahren angeboten.

Klassische Gründe für Stirnlifting sind:

  • tiefe Stirnfalten wie z.B. eine Zornesfalte
  • Hautglättung als verjüngender Effekt im Rahmen eines Facelifts
  • abgesunkene Augenbrauen
  • Wunsch nach freundlicherem und offenerem Aussehen

Rein medizinische Indikationen sind beim Facelifting selten. Eine Erstattung der Behandlungskosten durch die Krankenkasse ist deshalb in aller Regel nicht möglich.

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Was sind die Risiken von Stirnlifting?

Prinzipiell ist Stirnlifting ein sicherer operativer Eingriff. Lebensbedrohliche Komplikationen sind äußerst selten.

Häufige Nebenwirkungen

Nach dem Stirnlifting kann es zu vorübergehenden Schwellungen und Rötungen im Bereich der Stirn und der Augen kommen, die jedoch innerhalb weniger Tage wieder zurückgehen. Kälteanwendungen und Medikamente gegen Schmerzen können zudem eine rasche Linderung der Beschwerden bewirken.

Seltene Nebenwirkungen

Zu den selteneren, aber schweren Nebenwirkungen gehören narkosebedingte Komplikationen wie Infektionen oder Unverträglichkeiten. Auch Blutergüsse, Thrombosen und Infektionen des Wundgebietes sind möglich. Wird die Haut zu stark gespannt, kann das Gesicht maskenhaft und unemotional wirken.
Bei Schädigung von Gesichtsnerven kann es zudem zu Gesichtslähmungen kommen.

Was kostet ein Stirnlifting?

Operatives Stirnlifting kostet je nach Art des Eingriffes zwischen 3500 und 6000 Euro. Der Eingriff wird in der Regel nicht von Krankenkassen erstattet.

Nichtoperative Verfahren sind deutlich günstiger, aber halten nicht so lange an. Ein Stirnlifting mittels Botox kostet zwischen 250 und 350 Euro, die Faltenbehandlung mit Hyaluronsäure-Unterspritzung in etwa gleich viel.

Wie lange dauert der Eingriff beim Stirnlifting?

Stirnlifting wird ambulant und meist in Narkose durchgeführt, auf Wunsch des Patienten ist auch eine stationäre Aufnahme möglich. Der Eingriff selbst dauert je nach Technik zwischen 1 und 2 Stunden. Je nach Art der Narkose kann der Patient am selben Tag wieder nach Hause entlassen werden.

Wann bin ich nach einem Stirnlifting wieder gesellschaftsfähig?

Schwellungen und Rötungen im Operationsgebiet sind auch bei komplikationsarmem Verlauf noch einige Tage deutlich sichtbar, in den ersten Tagen sollte zudem ein Druckverband erfolgen. Ein Fadenzug ist meist nicht erforderlich. Die Gesellschaftsfähigkeit ist erst nach ca. 14 Tagen wieder gegeben. Auf Sport muss für 2-4 Wochen verzichtet werden.

Wann bin ich nach Stirnlifting wieder arbeitsfähig?

Aufgrund der Sichtbarkeit des Eingriffs wird eine Rückkehr an den Arbeitsplatz erst nach 1-2 Wochen empfohlen. Bei beruflichen Tätigkeiten mit körperlicher Anstrengung kann eine Schonung bis zu 4 Wochen erforderlich sein.

Wie finde ich den richtigen Arzt für ein Stirnlifting?

Bei Stirnliftings sollte der Operateur eine Facharztausbildung für ästhetische und plastische Chirurgie vorweisen können. Neben der formalen Qualifikation sollte der Arzt auch regelmäßig Stirnliftings durchführen. Einen Überblick über Kliniken, die Stirnliftings durchführen und Bewertungen von Patienten, finden Sie hier.

Techniken zum Stirnlifting ohne Operation sind Behandlungen mit Botox oder mit Hyaluronsäure. Beide sind schonender als chirurgische Eingriffe, haben aber einen kürzer anhaltenden und oberflächlicheren Effekt, der ca. 3-6 Monate anhält. Bei wiederholter Botox-Anwendung können die Abstände dann verlängert werden.

Eine nicht-operative Methode des Stirnliftings ist die Behandlung mit Hyaluronsäure. Hyaluronsäure ist eine natürliche Substanz und ein starker Feuchtigkeitsspender, welcher Falten auffüllen kann. Die Hyaluronsäure wird unter die Falten eingespritzt, die Behandlung dauert nur ca. 20-30 Minuten. Das Verfahren ist schmerzarm, der Effekt ist im Vergleich zu einer Operation kürzer, kann aber 6-12 Monate anhalten.

Der Wirkmechanismus zwischen Hyaluron und Botox ist komplett unterschiedlich. Botox lähmt den Muskel, Hyaluronsäure ist eine körpereigene Substanz die Wasser bindet und Falten unterfüttert. Beide Mechanismen sind zeitlich begrenzt, die Behandlung muss nach einigen Monaten zum Erhalt des Effekts wiederholt werden.

Der Effekt von Stirnlifting hält ca. 5-10 Jahre an, der natürliche Alterungsprozess geht jedoch weiter. Die Behandlung kann wiederholt werden, wenn die Effekte nachlassen.