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Fadenlifting

Erfahren Sie hier, wie ein Fadenlifting funktioniert und welche Techniken angewendet werden.

Das klassische Verfahren des Faceliftings ist ein operatives Verfahren, welches vergleichsweise aufwändig und teuer ist. Heute stehen auch minimal-invasive Verfahren zum Facelifting zur Verfügung, die rascher gehen, weniger Nebenwirkungen haben und günstiger sind. Hierzu gehört zum Beispiel das Fadenlifting.

Was wird beim Fadenlifting gemacht?

Fadenlifting ist eine minimal-invasive Behandlung und funktioniert durch die Einbringung von resorbierbaren Fäden unter die Haut. Die verwendeten Fäden haben winzige Widerhaken zum Halt im Gewebe, werden in die Unterhautschicht eingeführt, stabilisieren und straffen die Haut. Die Fäden beginnen sich nach ca. einem halben Jahr aufzulösen und werden nach und nach vom Körper durch straffes Kollagengewebe ersetzt.
Die Schnitte sind beim Fadenlifting im Vergleich zum klassischen Facelifting minimal, da es nur Einstichstellen der Nadeln gibt. Somit sind auch kaum Narben sichtbar. Auch die Erholungszeit ist im Vergleich zum klassischen Facelift wesentlich kürzer.

Für wen ist ein Fadenlifting geeignet?

Das Fadenlifting ist besonders für Menschen zwischen 40 und 50 Jahren geeignet. Das klassische Face-Lifting ist stets mit einem größeren Eingriff mit längeren Schnitten, längerer Rekonvaleszenz, höheren Kosten und Komplikationsrisiken verbunden. Allerdings kann mittels Fadenlifting keine dem klassischen Facelift ähnlich effektive Faltenreduktion erzielt werden. Auch ist Fadenlifting bei Hautüberschuss nicht geeignet, um optimale Ergebnisse zu erzielen.

Wie lange dauert der Eingriff beim Fadenlifting?

Fadenlifting wird in der Regel ambulant und in örtlicher Betäubung durchgeführt. Auf Wunsch des Patienten ist jedoch auch eine Vollnarkose oder ein tiefer Dämmerschlaf oder Vollnarkose möglich. Der Eingriff selbst dauert je nach Technik und Umfang zwischen einer halben und einer Stunde. Nach dem Fadenlifting wird das Wundgebiet mit speziellen Pflastern verbunden, die Fäden somit fixiert und das Gesicht gekühlt. Der Oberkörper sollte hoch gelagert werden.

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Wo kann Fadenlifting eingesetzt werden?

  • Hängende Mundwinkel
  • Abgesunkene Augenbrauen
  • Augenringe
  • Eingefallene und hängende Wangen
  • Kinnbereich
  • Halsbereich und Dekolleté

Vorteile des Fadenliftings

  • Keine Hautschnitte, sondern nur Einstichstellen
  • Geringe Narbenbildung
  • Kurze Behandlungsdauer (meist 30-60 Minuten)
  • Schnelle Heilung
  • Keine Vollnarkose, nur lokale Betäubung
  • Ambulanter Eingriff
  • Geringes Komplikationspotential
  • Niedrigerer Preis

Nachteile des Fadenliftings

  • Effekt ist meist auf 1-3 Jahre limitiert
  • Nicht geeignet bei Hautüberschuss
  • Unzureichend bei tiefen Falten
  • Nicht geeignet bei Allergien gegen die eingebrachten Fäden und manchen Autoimmunerkrankungen sowie chronischen Hautentzündungen

Was muss man nach dem Fadenlifting beachten?

Der Eingriff erfolgt meist ambulant, sodass der Patient die Klinik am selben Tag verlassen kann. Kopf und Oberkörper sollten möglichst hoch gelagert werden. Die Entfernung der Pflaster erfolgt nach 3-4 Tagen. Hilfreich zur raschen Genesung sind außerdem vorsichtige lokale Kälteanwendungen. Für 14 Tage sollten keine kosmetischen Gesichtsbehandlungen durchgeführt werden, für 4 Wochen sollte auf Sport und Sonnenbäder verzichtet werden.

Was sind die Risiken des Fadenliftings?

Da es sich beim Fadenlifting um einen minimal-invasiven Eingriff in lokaler Betäubung handelt, entfällt das Narkoserisiko und das Infektionsrisiko ist sehr gering. Die Fäden sind in stumpfen Kanülen eingefädelt, so dass es beim Einbringen dieser Fäden nicht zur Gefäß- oder Nervenverletzung kommen kann (die stumpfe Nadel dient nur als Leitschiene für den Faden und wird nach Positionierung wieder entfernt). Dennoch ist das Risiko einer Gesichtsnervenverletzung zwar gering, aber nicht ausgeschlossen. Weitere seltene Nebenwirkungen sind Einblutungen, Entzündungen oder auch unerwünschte Ergebnisse wie eine asymmetrische Straffung des Gesichts.

Wie finde ich den richtigen Arzt für ein Fadenlifting?

Für ein Fadenlifting sollte der Arzt eine Facharztausbildung für ästhetische und plastische Chirurgie vorweisen können. Neben der formalen Qualifikation sollte der Arzt auch regelmäßig Fadenliftings durchführen. Einen Überblick über Kliniken, die Fadenliftings durchführen und Bewertungen von Patienten finden Sie hier.

Beim Fadenlifting handelt es sich um einen minimal-invasiven Eingriff, bei dem Fäden in das Unterhautgewebe eingezogen werden, um die Haut zu straffen und zu stabilisieren. Facelifting ist ein operativer Eingriff, der längere Hautschnitte erfordert.

Ein Fadenlifting wird meist im Bereich der Augenbrauen, bei hängenden Mundwinkeln, im Wangen- und Kinnbereich oder auch bei Augenringen angewendet. Fadenlifting kann auch am Hals und Dekolleté eingesetzt werden.

In der Regel kommt es bei komplikationslosem Fadenlifting kaum zu Schwellungen oder Einblutungen. Der Tapeverband wird nach 3 Tagen entfernt, sodass die Gesellschaftsfähigkeit in der Regel schon nach 3 Tagen gegeben ist.

Die Kosten für ein einfaches Fadenlifting beginnen bei ca. 500 Euro, wenn mehrere Gesichtspartien behandelt werden liegen die Kosten zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Fadenlifting wird in aller Regel nicht von der Krankenkasse erstattet, da es sich um einen Wunscheingriff ohne medizinische Notwendigkeit handelt.