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Soziale Phobie

Erfahren Sie jetzt mehr über die Symptome und Behandlungsmöglichkeiten der sozialen Phobie!

Die soziale Phobie ist eine der häufigsten Angststörungen. Dabei geht die soziale Phobie über die Symptome einer Schüchternheit weit hinaus – Betroffene haben größte Schwierigkeiten vor anderen Menschen zu sprechen und fühlen sich in Gruppen unwohl, mit großen Problemen sich im Beruf und im privaten Alltag zu behaupten.

Einordnung

Die soziale Phobie ist eine Erkrankung wird den psychischen Störungen zugeordnet.

Behandlung

Die soziale Phobie mittels Psychotherapie und evtl. auch mit Medikamenten behandelt.

Abgrenzung

Die soziale Phobie ist eine Erkrankung und geht weit über Schüchternheit hinaus. Betroffene haben große Schwierigkeiten am Arbeitsplatz und im Privatleben.

Häufigkeit

Die soziale Phobie ist eine der häufigsten Angsterkrankungen - Studien zufolge leiden sieben bis zwölf von 100 Menschen an den Symptomen einer sozialen Phobie.

Symptome der sozialen Phobie

Personen, die an einer sozialen Phobie leiden, haben starke Angst davor, im Mittelpunkt zu stehen und sich in dieser Situation zu blamieren. Situationen in der Öffentlichkeit oder in Gruppen werden deshalb vermieden.

Viele Bereiche des Lebens bereiten deshalb Schwierigkeiten – der Besuch eines Restaurants, einer Party oder auch das Sprechen mit unbekannten Personen. Selbst Unterhaltungen mit Bekannten können schon Unbehagen auslösen.

Sozialphobische Ängste äußern sich auch in körperlichen Symptomen. Betroffene erröten oder zittern aufgrund ihrer Angst, beginnen zu schwitzen oder verspüren einen vermehrten Harndrang. Diese körperlichen Symptome wiederum verstärken die Ängste, sodass ein Teufelskreislauf beginnt.

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Behandlungsmöglichkeiten bei sozialer Phobie

Soziale Phobien sind im Prinzip gut behandelbar. Eine sehr gute Studienlage gibt es für die kognitive Verhaltenstherapie, welche spezifisch auf die Therapie der sozialphobischen Ängste ausgerichtet sein sollte. Durch die kognitive Verhaltenstherapie werden die Betroffenen dabei angeleitet, die Ängste besser zu verstehen, Situationen differenzierter zu betrachten und alternative Verhaltensmuster zu erlernen. Eine medikamentöse Therapie in Form von Antidepressiva ist möglich, sollte aber nicht im Vordergrund stehen.

Der Einsatz von Beruhigungsmitteln sollte vermieden werden da er nur eine kurze und symptomatische Eingrenzung von Ängsten bewirkt, aber keine Behandlung der Grundproblematik darstellt.

Häufig gestellte Fragen

Symptome können sein:

  • Angst vor kritischer Betrachtung durch Andere
  • Angst, in Gruppen aufzufallen oder zu blamieren
  • Vermeiden von Blickkontakten
  • Vermeidung von Reden vor Anderen
  • Angst, in der Öffentlichkeit zu essen
  • Angst, sich mit dem anderen Geschlecht zu treffen
  • Erröten
  • Zittern
  • Herzrasen
  • Harndrang oder Stuhldrang
  • Übelkeit
  • Angst vor Bewußtlosigkeit
  • Niedriges Selbstwertgefühl
  • Genereller Rückzug und Vermeidung von Sozialkontakten

Menschen mit sozialer Phobie haben bereits in der Schule oder in der Ausbildung/im Studium Probleme, da sie sich nicht richtig vor Gruppen ausdrücken können und wollen. Dies führt zu Vermeidungsverhalten, das eigene Potenzial kann nicht ausgeschöpft werden. Viele Berufe sind für Menschen mit sozialen Phobien nicht auszuüben.

Viele sozialphobische Menschen nutzen zudem den Entspannungseffekt von Alkohol, um ihre Ängste zu überdecken. Die soziale Phobie kann somit auch der Beginn eines Alkoholmissbrauchs oder sogar einer Alkoholabhängigkeit sein. Eine weitere Problematik kann der Gebrauch von Beruhigungsmitteln darstellen, die zwar Ängste sehr zuverlässig beseitigen, aber bei unsachgemäßer Nutzung in eine Abhängigkeit führen kann.

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