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Achillodynie

Was ist eine Achillodynie?

Achillodynie ist eine schmerzhafte Reizung oder Entzündung der Achillessehne, die bei jeder Geh- und Laufbewegung aktiv ist. Besonders häufig tritt sie bei sportlich aktiven Menschen auf, kann aber auch durch andere Faktoren wie ungewohnte Belastung oder ungeeignetes Schuhwerk verursacht werden.

Wie ist der Unterschenkel aufgebaut?

Die Achillessehne ist etwa 20 bis 25 Zentimeter lang und liegt an der Rückseite des Unterschenkels. Sie verbindet die Wadenmuskulatur mit der Ferse.

  • Sie entsteht aus den beiden großen Wadenmuskeln, dem Musculus gastrocnemius und dem Musculus soleus.
  • Sie setzt am Fersenbein (Calcaneus) an.
  • Die Sehne ist von einer Gleit- und Bindegewebsschicht umgeben.
  • Sie überträgt die Kraft der Wadenmuskulatur auf den Fuß.

Die Achillessehne muss das 6- bis 8-fache des Körpergewichts abfedern. Eine gute Durchblutung ist für ihre Regeneration wichtig, aber gerade im mittleren Drittel ist diese eher gering.

Wie wird eine Achillodynie diagnostiziert?

Die Diagnose einer Achillodynie erfolgt durch eine körperliche Untersuchung, bei der auf Schmerzen und Schwellungen im Bereich der Achillessehne geachtet wird. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT können eingesetzt werden, um das Ausmaß der Entzündung oder eventuelle Risse genauer zu beurteilen.

Wie entsteht eine Achillodynie?

Achillodynie entsteht durch wiederholte oder anhaltende Überlastung der Achillessehne.

  • Intensive sportliche Aktivität oder plötzliche Belastungssteigerungen.
  • Fehlstellungen der Füße, wie Hohlfuß oder Knick-Senkfuß.
  • Unpassendes Schuhwerk oder mangelndes Aufwärmen.
  • Muskelverkürzungen oder verkürzte Wadenmuskulatur.
  • Chronische Erkrankungen oder falsche Medikamenteneinnahme.

Welche Beschwerden macht eine Achillodynie?

Achillodynie äußert sich meist durch ziehende oder stechende Schmerzen an der Rückseite des Unterschenkels.

  • Schmerz tritt anfangs nur bei Belastung, später auch in Ruhe auf.
  • Verdickung der Sehne und Druckempfindlichkeit.
  • Morgendliche Anlaufschmerzen, die sich mit Bewegung bessern.
  • Gelegentliche Schwellungen oder fühlbares Knirschen bei Bewegung.

Wie ist die Prognose bei einer Achillodynie?

Die Heilungschancen bei Achillodynie sind in frühen Stadien sehr gut.

  • Angepasste Belastung und konsequente Behandlung reduzieren Schmerzen.
  • Frühzeitige Diagnose verbessert die Prognose erheblich.
  • Kombination aus Schonung, Physiotherapie und Muskelaufbau ist positiv.

Insgesamt ist die Prognose bei konsequenter Behandlung günstig, auch wenn in seltenen Fällen eine Operation notwendig sein kann.

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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Zu Beginn der Behandlung steht die Schonung im Vordergrund. Physiotherapie, Dehnübungen und moderner Verfahren wie Stoßwellenbehandlung können die Heilung fördern. Orthopädische Einlagen können Fußfehlstellungen korrigieren. In schweren Fällen ist manchmal eine Operation nötig.

Welche Komplikationen bei der Behandlung gibt es?

Bei der Behandlung von Achillodynie können verschiedene Komplikationen auftreten.

  • Rückfälle bei zu früher Belastungssteigerung.
  • Entwicklung einer chronischen Tendinopathie bei unzureichender Therapie.
  • Wundheilungsstörungen oder Narbenbildung nach Operationen.
  • Teil- oder vollständiger Riss der Achillessehne trotz Therapie.

Wo kann ich eine Achillodynie behandeln lassen?

Eine gute Klinik zur Behandlung der Achillodynie sollte über ausgewiesene Fachkompetenz in der orthopädischen Diagnostik und Therapie verfügen.

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