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Tendovaginitis stenosans de Quervain

Was ist eine Tendovaginitis stenosans de Quervain?

Die Tendovaginitis stenosans de Quervain ist eine schmerzhafte Entzündung der Sehnenscheiden am ersten Strecksehnenfach des Daumens. Dabei sind die Sehnen des Musculus abductor pollicis longus und des Musculus extensor pollicis brevis betroffen.

Wie ist das Handgelenk aufgebaut?

Das Handgelenk verbindet die Knochen Speiche (Radius) und Elle (Ulna) mit den Handwurzelknochen. Zahlreiche Sehnen ziehen vom Unterarm in die Hand und ermöglichen komplexe Bewegungen.

  • Der Daumen hat eigene Streck- und Spreizsehnen, die durch Sehnenscheiden geschützt sind.
  • Diese Sehnenscheiden sind mit Gelenkflüssigkeit gefüllt und fördern das geschmeidige Gleiten der Sehnen.

Der erste Strecksehnenfachkanal am daumenseitigen Handgelenk beherbergt die Sehnen, die bei der Tendovaginitis de Quervain betroffen sind.

Wie wird eine Tendovaginitis stenosans de Quervain diagnostiziert?

Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchung mit spezifischen Funktionstests, wie dem Finkelstein-Test. Ultraschall oder MRT können zur Bestätigung dienen und zeigen eine Verdickung der Sehnenscheiden.

Wie entsteht eine Tendovaginitis stenosans de Quervain?

Die Tendovaginitis de Quervain entsteht meist durch mechanische Überlastung.

  • Häufiges Heben, Greifen oder Drehen reizt die Sehnenscheiden.
  • Repetitive Handbewegungen sind ein Risiko, insbesondere durch berufliche oder sportliche Belastungen.
  • Seltener sind rheumatische Erkrankungen oder direkte Verletzungen beteiligt.

Welche Beschwerden macht eine Tendovaginitis stenosans de Quervain?

Typische Beschwerden betreffen die Daumenseite des Handgelenks.

Wie ist die Prognose bei einer Tendovaginitis stenosans de Quervain?

Wird die Tendovaginitis de Quervain frühzeitig behandelt, ist die Prognose sehr gut.

  • Frühzeitige Diagnose und konsequente Entlastung verbessern die Heilungschancen.
  • Die Fähigkeit zur aktiven Mitarbeit in der Therapie beeinflusst den Heilungsverlauf positiv.

Bleibt die Erkrankung unbehandelt, kann sie chronisch werden und bleibende Einschränkungen verursachen.

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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Zu den Behandlungsmethoden gehören die Ruhigstellung der Hand, entzündungshemmende Medikamente und physiotherapeutische Maßnahmen. Kortisoninjektionen können Erleichterung bringen. In schweren Fällen wird operativ das Sehnenfach gespalten.

Welche Komplikationen bei der Behandlung gibt es?

Bei der Behandlung der Tendovaginitis de Quervain können Komplikationen auftreten.

Wo kann ich eine Tendovaginitis stenosans de Quervain behandeln lassen?

Für die Wahl einer geeigneten Klinik bietet das Online-Portal Klinik Auskunft eine wertvolle Unterstützung.

Dort finden Sie spezialisierte Fachkliniken für Handchirurgie oder Orthopädie, um eine kompetente Behandlung sicherzustellen.

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