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Morbus Dupuytren

Was ist ein Morbus Dupuytren?

Morbus Dupuytren ist eine gutartige Bindegewebserkrankung der Handinnenfläche. Dabei kommt es zu einer knotigen Verdickung und Verkürzung der Bindegewebsplatte, der sogenannten Palmaraponeurose, was die Finger in Beugestellung fixiert. Vor allem der Ring- und der kleine Finger sind betroffen. Die Erkrankung entwickelt sich langsam über Monate oder Jahre.

Wie ist der Hand aufgebaut?

Die Hand ist ein hochkomplexes System aus Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen, Bändern und Bindegewebe. Die Palmaraponeurose ist eine fächerförmige Bindegewebsplatte unter der Haut der Handfläche, die Stabilität bietet. Beim Morbus Dupuytren ist speziell die Palmaraponeurose von krankhaften Veränderungen betroffen.

  • Knochenstruktur aus Handwurzel-, Mittelhand- und Fingerknochen
  • Beugesehnen sorgen für das Beugen der Finger
  • Strecksehnen auf dem Handrücken strecken die Finger
  • Palmaraponeurose bietet Stabilität
  • Muskeln und Bänder steuern Kraft und Feinbewegungen

Nerven und Blutgefäße versorgen die Hand mit Gefühl und Funktion.

Wie wird ein Morbus Dupuytren diagnostiziert?

Zur Diagnose von Morbus Dupuytren führen Fachärzte eine klinische Untersuchung der Hand durch. Sichtbare Knoten oder Stränge und die Beugekontraktur der Finger sind typische Indikatoren. Bei Unklarheiten können bildgebende Verfahren wie Ultraschall zur Bestätigung eingesetzt werden.

Wie entsteht ein Morbus Dupuytren?

Morbus Dupuytren entsteht durch eine krankhafte Veränderung der Palmaraponeurose.

  • Genetische Veranlagung
  • Mikroverletzungen und Überlastungen der Hand
  • Alter, vor allem ab 50 Jahren
  • Männliches Geschlecht
  • Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus
  • Nikotin- und Alkoholkonsum

Welche Beschwerden macht ein Morbus Dupuytren?

Zu den typischen Beschwerden gehören tastbare Knoten und eine Beugekontraktur der Finger.

  • Tastbare Knoten oder Stränge in der Handinnenfläche
  • Langsam zunehmende Beugekontraktur der betroffenen Finger
  • Erschwerte Greiffunktionen
  • Probleme beim flachen Auflegen der Hand
  • Selten Schmerzen, häufiger Spannungs- oder Druckgefühle
  • Psychische Belastungen durch sichtbare Verformung

Wie ist die Prognose bei einem Morbus Dupuytren?

Die Prognose hängt stark vom Fortschreiten der Erkrankung ab.

  • Leichte Formen bleiben häufig stabil
  • Bei fortschreitender Kontraktur deutliche Funktionseinschränkungen
  • Vollständige Heilung nicht möglich, Symptome können behandelt werden
  • Moderne Techniken minimieren häufig Rezidive

Je früher behandelt wird, desto besser die funktionellen Ergebnisse.

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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad der Bewegungseinschränkung. Bei leichten Formen wird oft zunächst abgewartet. Minimalinvasive Verfahren wie Nadelfasziotomie oder Enzyminjektionen und in fortgeschrittenen Stadien offene Operationen wie partielle Fasziektomie sind möglich. Nachbehandlung mit Physiotherapie ist wichtig.

Welche Komplikationen bei der Behandlung gibt es?

Trotz Behandlung können Komplikationen auftreten.

  • Rückfälle der Erkrankung
  • Narbenbildungen können Beweglichkeit einschränken
  • Risiko von Verletzungen der Nerven oder Gefäße während Operationen
  • Schwellungen und Wundheilungsstörungen nach der Operation
  • Psychische Belastungen durch kosmetische Erwartungen

Wo kann ich einen Morbus Dupuytren behandeln lassen?

Für die Behandlung von Morbus Dupuytren empfiehlt sich die Suche nach einer Klinik, die auf Handchirurgie spezialisiert ist.

Das Portal Klinik Auskunft bietet eine einfache Möglichkeit, Kliniken in Ihrer Nähe zu finden, die auf die Behandlung des Morbus Dupuytren spezialisiert sind.

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