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Karpaltunnelsyndrom

Was ist ein Karpaltunnelsyndrom?

Das Karpaltunnelsyndrom ist eine Einengung des Nervus medianus im Handgelenkbereich, die durch Platzmangel im Karpaltunnel entsteht.

Wie ist der Hand aufgebaut?

Das Handgelenk besteht aus kleinen Handwurzelknochen, die in zwei Reihen angeordnet sind, verbunden durch Bänder und Gelenke. Der Karpaltunnel ist ein Kanal an der Handinnenseite, durch den Sehnen und der Nervus medianus verlaufen, verantwortlich für Bewegung und Gefühl in Daumen und Fingern.

  • Das Handgelenk besteht aus acht kleinen Handwurzelknochen.
  • Diese Knochen sind durch Bänder und Gelenke verbunden.
  • Der Karpaltunnel ist ein knöcherner Kanal an der Handinnenseite.
  • Ein kräftiges Band, das Retinaculum flexorum, überspannt den Tunnel.

Einengungen entstehen durch Schwellungen in diesem stark beanspruchten Bereich.

Wie wird ein Karpaltunnelsyndrom diagnostiziert?

Die Diagnose des Karpaltunnelsyndroms umfasst eine körperliche Untersuchung und spezielle Tests wie den Phalen-Test oder den Tinel-Zeichen-Test. Bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder MRT können unterstützend eingesetzt werden, um den Grad der Einengung und Entzündung zu beurteilen.

Wie entsteht ein Karpaltunnelsyndrom?

Das Karpaltunnelsyndrom entsteht durch eine Verengung des Karpaltunnels, die den Nervus medianus einengt.

  • Wiederholte Belastungen durch Computerarbeit oder handwerkliche Tätigkeiten.
  • Rheumatische Erkrankungen oder Sehnenscheidenentzündungen.
  • Verletzungen oder Brüche im Handgelenksbereich.
  • Wassereinlagerungen bei Schwangerschaft oder Übergewicht.
  • Angeborene anatomische Engpässe.
  • Erkrankungen wie Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion.

Welche Beschwerden macht ein Karpaltunnelsyndrom?

Das Karpaltunnelsyndrom verursacht verschiedene Beschwerden, die sich im Alltag stark bemerkbar machen.

  • Kribbeln und Taubheitsgefühle in Daumen, Zeige- und Mittelfinger.
  • Schmerzen, die bis in den Unterarm ausstrahlen.
  • Schwäche beim Greifen und Unsicherheit bei feinmotorischen Aufgaben.
  • Gefühl von „eingeschlafenen“ Fingern.
  • Muskelschwund im Bereich des Daumenballens.
  • Schwierigkeiten beim Halten von Telefonen oder Büchern.

Wie ist die Prognose bei einem Karpaltunnelsyndrom?

Die Prognose des Karpaltunnelsyndroms ist bei rechtzeitiger Behandlung gut.

  • Frühzeitige Erkennung und Behandlung.
  • Anpassung der Belastungssituation im Alltag und Beruf.

Eine rechtzeitige Behandlung kann Komplikationen und dauerhafte Schäden verhindern.

Jetzt entsprechende Fachkliniken suchen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung beginnt meist konservativ mit Schienen und Medikamenten. Bei fortbestehender Einengung hilft ein operativer Eingriff, indem das Retinaculum flexorum durchtrennt wird. Langfristiger Erfolg wird durch Belastungsanpassung zur Vermeidung von Rückfällen gesichert.

Welche Komplikationen bei der Behandlung gibt es?

Bei der Behandlung des Karpaltunnelsyndroms sind Komplikationen selten, aber möglich.

  • Vorübergehende Schmerzen oder Taubheitsgefühle nach der Operation.
  • Wundheilungsstörungen oder Infektionen.
  • Bleibende Nervenschäden bei zu später Behandlung.
  • Rückfälle durch unzureichende Entlastung.
  • Schwächung der Handmuskulatur durch Schonung.
  • Narbenbildung, die den Nerv erneut belastet.
  • Eingeschränkte Beweglichkeit des Handgelenks.

Wo kann ich einen Karpaltunnelsyndrom behandeln lassen?

Um eine geeignete Klinik zur Behandlung des Karpaltunnelsyndroms zu finden, suchen Sie nach Fachärzt*innen für Handchirurgie oder Neurologie.

Das Online-Portal Klinik Auskunft bietet eine schnelle Übersicht über spezialisierte Kliniken mit Filtermöglichkeiten nach Standort und Fachgebiet.

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