Epicondylitis
Was ist eine Epicondylitis?
Die Epicondylitis, auch bekannt als Tennisellenbogen oder Golferellenbogen, ist eine schmerzhafte Entzündung der Sehnenansätze am Ellenbogen. Sie resultiert häufig aus der Überbeanspruchung der Unterarmmuskulatur, wie sie beim Tennis oder Golf auftritt.
Wie ist der Ellenbogen aufgebaut?
Der Oberarm besteht hauptsächlich aus dem Humerus, der vom Schultergelenk bis zum Ellenbogen verläuft. Am Ellenbogen treffen sich Humerus, Elle und Speiche und bilden gemeinsam das Ellenbogengelenk. Sehnen und Bänder umgeben dieses Gelenk und ermöglichen Stabilität und Beweglichkeit. Muskelgruppen wie Bizeps und Trizeps sind für die Funktion dieses Bereichs entscheidend.
- Der Humerus ist ein langer Knochen, der den gesamten Oberarm umfasst.
- Elle und Speiche sind die beiden Knochen, die mit dem Humerus das Ellenbogengelenk bilden.
Diese Strukturen ermöglichen die komplexen Bewegungen des Arms und sorgen für die notwendige Flexibilität im Alltag.
Wie wird eine Epicondylitis diagnostiziert?
Die Diagnose einer Epicondylitis wird gewöhnlich durch eine klinische Untersuchung gestellt, bei der der Arzt den Ellenbogen auf Schmerzhaftigkeit und Funktionalität hin untersucht. Zusätzlich können Bildgebungsverfahren wie Röntgen eingesetzt werden, um andere Ursachen auszuschließen.
Wie entsteht eine Epicondylitis?
Epicondylitis entsteht aufgrund der Überlastung der Sehnen am Ellenbogen.
- Wiederholte Bewegungen wie Tennisspielen oder Golfen.
- Überbeanspruchung der Hand- und Handgelenkmuskulatur.
Welche Beschwerden macht eine Epicondylitis?
Die Erkrankung führt zu erheblichen Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
- Schmerzen bei Belastung des Ellenbogens, insbesondere beim Greifen oder Drehen des Handgelenks.
- Einschränkungen bei alltäglichen Aufgaben wie Heben oder Öffnen von Türen.
Wie ist die Prognose bei einer Epicondylitis?
Die Heilungschancen der Epicondylitis variieren je nach Behandlung.
- Frühzeitige Diagnose und Behandlung fördern die Genesung.
- Vermeidung der auslösenden Aktivitäten reduziert das Rückfallrisiko.
Eine angemessene, frühzeitige Behandlung kann die besten Heilungsaussichten bieten.
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Zur Behandlung der Epicondylitis werden Ruhe, Physiotherapie und entzündungshemmende Medikamente eingesetzt. Manche Patienten profitieren von Kortikosteroid-Injektionen und speziellen Bandagen, um die Symptome zu lindern und die Heilung zu fördern.
Welche Komplikationen bei der Behandlung gibt es?
Die Behandlung von Epicondylitis kann mit Komplikationen verbunden sein.
- Mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten wie Magenbeschwerden.
- Risiko von Infektionen bei Injektionen.
- Chronische Beschwerden bei unzureichender Behandlung.
Wo kann ich eine Epicondylitis behandeln lassen?
Um die passende Klinik für Epicondylitis zu finden, bietet Klinik Auskunft eine umfassende Suchfunktion nach Fachgebieten wie Orthopädie oder Wirbelsäulenchirurgie.
Das Portal ermöglicht es, Kliniken nach Standort und Bewertungen zu filtern und direkt Kontakt aufzunehmen.