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Angeborene Kniegelenksluxation

Was ist eine Angeborene Kniegelenksluxation?

Die angeborene Kniegelenksluxation ist eine seltene Fehlbildung, bei der das Kniegelenk bei Geburt ausgerenkt ist. Meist ist sie einseitig, aber auch beidseitig möglich und oft mit anderen Fehlbildungen vergesellschaftet, wie Hüftdysplasie oder Fußfehlstellungen.

Wie ist das Knie aufgebaut?

Das Kniegelenk verbindet den Oberschenkelknochen mit dem Schienbein. Menisken dienen als Stoßdämpfer, die Kniescheibe schützt das Gelenk. Bänder stabilisieren das Gelenk, während die Muskulatur es bewegt. Das Knie ist für Beuge- und Streckbewegungen gedacht.

  • Das Kniegelenk verbindet Femur und Tibia.
  • Menisken wirken als Stoßdämpfer.
  • Die Kniescheibe schützt vor dem Gelenk.
  • Bänder und Muskeln sorgen für Stabilität und Bewegung.

Eine gesunde Funktion des Knies ist essenziell für Bewegungen wie Gehen und Laufen.

Wie wird eine angeborene Kniegelenksluxation diagnostiziert?

Direkt nach der Geburt fällt die Luxation durch sichtbare Fehlstellungen auf. Eine klinische Untersuchung durch einen Kinderorthopäden und bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder Röntgenaufnahmen bestätigen die Diagnose und helfen, den Schweregrad einzuschätzen.

Wie entsteht eine Angeborene Kniegelenksluxation?

Die genauen Ursachen der angeborenen Kniegelenksluxation sind nicht vollständig geklärt. Mechanische Faktoren und genetische Faktoren können eine Rolle spielen.

  • Ungünstige Lage im Mutterleib.
  • Zu enger Uterus, z. B. bei Mehrlingsschwangerschaften.
  • Genetische Veranlagungen.
  • Teil eines Syndroms wie Arthrogryposis multiplex congenita.

Welche Beschwerden macht eine Angeborene Kniegelenksluxation?

Die Luxation zeigt sich durch auffällige Beinhaltungen und eingeschränkte Beweglichkeit des Kniegelenks.

  • Sichtbare Fehlstellung des Knies.
  • Eingeschränkte Beuge- und Streckfähigkeit.
  • Schmerzen bei Fehlbelastung.
  • Dauerhafte Bewegungseinschränkung ohne Behandlung.

Wie ist die Prognose bei einer Angeborene Kniegelenksluxation?

Die Prognose hängt stark von der frühen Diagnose und Therapie ab.

  • Frühe Diagnose und Therapie verbessern die Aussichten.
  • Schwierigere Prognose bei zusätzlichen Fehlbildungen.
  • Erfolg durch konservative oder operative Therapie je nach Schweregrad.

Mit frühzeitiger und konsequenter Behandlung können die meisten Kinder ein normales, beschwerdefreies Leben führen.

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Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad: Konservativ durch Schienen oder Gipse mit begleitender Physiotherapie oder operativ durch Korrektur von Sehnen und Knochen. Ziel ist ein funktionsfähiges, stabiles Kniegelenk.

Welche Komplikationen bei der Behandlung gibt es?

Trotz Therapie können bei der Behandlung Komplikationen auftreten.

  • Gelenkinstabilität nach konservativer Behandlung.
  • Nebenwirkungen von Gips oder Orthesen, wie Druckstellen.
  • Komplikationen nach Operationen wie Infektionen oder Wundheilungsstörungen.
  • Möglicher Gelenkverschleiß bei unvollständiger Korrektur.

Wo kann ich eine Angeborene Kniegelenksluxation behandeln lassen?

Ein Online-Portal wie "Klinik Auskunft" bietet wertvolle Orientierung bei der Suche nach einer geeigneten Klinik. Es hilft, zertifizierte Kliniken mit Schwerpunkten auf Kinderorthopädie und angeborenen Fehlbildungen zu finden.

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