Kontakt  |  Für Kliniken
icon_selbsttest Selbsttests icon_blog Blog
Diakrino Logo

Hohlfuss (Pes cavus)

Was ist ein Hohlfuss (Pes cavus)?

Der Hohlfuß ist eine Fehlstellung des Fußes, bei der das Fußgewölbe ungewöhnlich stark ausgeprägt ist. Dadurch lastet der Druck beim Stehen und Gehen auf wenigen Punkten des Fußes, was Schmerzen verursachen kann.

Wie ist der Fuß aufgebaut?

Der menschliche Fuß besteht aus 26 Knochen, die über zahlreiche Gelenke miteinander verbunden sind. Diese werden von Bändern stabilisiert und von Muskeln bewegt.

  • Das Längsgewölbe, das den Fuß elastisch macht und beim Gehen dämpfend wirkt.
  • Die Fußsohle, unterstützt von Sehnen und einer kräftigen Bindegewebsplatte.
  • Nerven und Blutgefäße, die den Fuß versorgen.
  • Die Zehen, die eine wichtige Rolle für das Gleichgewicht und die Abstoßbewegung spielen.

Durch das Zusammenspiel aller Strukturen wird das Körpergewicht optimal verteilt.

Wie wird ein Hohlfuß (Pes cavus) diagnostiziert?

Ein Hohlfuß wird durch eine klinische Untersuchung diagnostiziert. Der/die Orthopäd*in überprüft dabei das Fußgewölbe und eventuelle Fehlstellungen der Zehen. Bildgebende Verfahren wie Röntgen können genutzt werden, um das Ausmaß der Fehlstellung sichtbar zu machen.

Wie entsteht ein Hohlfuss (Pes cavus)?

Ein Hohlfuß kann durch verschiedene Faktoren verursacht werden.

  • Neurologische Erkrankungen wie eine Muskelschwäche.
  • Genetische Veranlagungen.
  • Verletzungen oder Krankheiten, die Nerven und Muskeln beeinträchtigen.
  • Entwicklung im Kindesalter oder im Laufe des Erwachsenenlebens.

Welche Beschwerden macht ein Hohlfuss (Pes cavus)?

Menschen mit einem Hohlfuß können verschiedene Beschwerden haben.

  • Fußschmerzen, besonders im Bereich der Ferse und des Ballens.
  • Druckstellen und Schwielen.
  • Schnelle Ermüdung beim Laufen.
  • Fehlstellungen der Zehen wie Krallenzehen.
  • Gangunsicherheiten und erhöhte Sturzgefahr.
  • Taubheitsgefühle oder Muskelschwächen.
  • Unangenehmes Tragen von normalem Schuhwerk.

Wie ist die Prognose bei einem Hohlfuss (Pes cavus)?

Die Prognose des Hohlfußes hängt von der Ursache und dem Ausmaß der Fehlstellung ab.

  • Früherkennung und Behandlung der Beschwerden.
  • Verwendung orthopädischer Hilfsmittel und Physiotherapie.
  • Bei Bedarf operative Eingriffe.
  • Individuell angepasste Behandlung.
  • Negative Einflüsse wie Übergewicht oder fehlende Therapie.

Bei konsequenter Behandlung können viele Betroffene ein beschwerdearmes Leben führen.

Jetzt entsprechende Fachkliniken suchen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung des Hohlfußes variiert je nach Schwere der Fehlstellung. Einlagen können das Fußgewölbe stützen, während Physiotherapie die Muskeln kräftigt und die Beweglichkeit verbessert. In schweren Fällen ist eine Operation zur Korrektur der Fehlstellung notwendig, mit anschließender Rehabilitationsphase.

Welche Komplikationen bei der Behandlung gibt es?

Bei der Behandlung des Hohlfußes können Komplikationen auftreten.

  • Verschlimmerung von Druckstellen durch nicht optimal angepasste Einlagen.
  • Notwendigkeit einer Operation bei unzureichender konservativer Behandlung.
  • Risiken von Wundheilungsstörungen oder Infektionen nach Operationen.
  • Narbenbildung oder eingeschränkte Beweglichkeit.
  • Seltene Nervenschädigungen, die zu Missempfindungen führen.
  • Falsche Belastung nach der Operation beeinträchtigt das Ergebnis.

Wo kann ich einen Hohlfuss (Pes cavus) behandeln lassen?

Als medizinischer Laie ist es oft nicht leicht, eine geeignete Klinik oder Spezialis*tin für die Behandlung eines Hohlfußes zu finden.

Ein Online-Portal wie Klinik Auskunft kann Sie bei der Suche unterstützen. Hier finden Sie geprüfte Kliniken und erhalten Informationen über Spezialisierungen und Behandlungsschwerpunkte.

Finden Sie orthopädische Fachkliniken in Ihrer Nähe.