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Mögliche Hilfe bei Essstörungen

Ist es nicht möglich die Essstörung eigenständig in den Griff zu bekommen, so ist es notwendig sich professionelle Hilfe zu holen. Da Essstörungen meist verschiedene Ursachen haben, ist eine multiprofessionelle Begleitung sinnvoll. Bei der Behandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Als wirksam erweisen sich bspw. eine kognitive Verhaltenstherapie, welche einzeln stattfinden kann, aber auch in Gruppen. Eine Ernährungstherapie kann zusätzlich hilfreich sein. Um dysfunktionale Muster zu erkennen und an diesen arbeiten zu können, kann eine stationäre Behandlung ebenso nützlich sein. Durch den Besuch von Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen können sich Betroffene miteinander austauschen und sich verstanden fühlen.

Vorkommen

Mädchen und Frauen sind häufiger von Essstörungen betroffen als Jungen und Männer.

Heilung

Essstörungen sind heilbar. Jedoch gelten nach Jahren der ersten stationären Therapie nur rund 50% als genesen.

Häufigkeit

Etwa ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen weisen ein auffälliges Essverhalten vor.

Mögliche Folge

Bei rund 16,8% der Betroffenen verläuft eine Essstörung tödlich.

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Gerade im Kindes- und Jugendalter gehören Essstörungen zu den häufigsten chronischen Krankheiten. Unentdeckt und unbehandelt können schwere, gesundheitliche Probleme die Folge sein. Um eine Erkrankung rechtzeitig zu erkennen, ist Aufklärung wichtig.

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Essstörungen – Magersucht, Bulimie & Co.

Essstörungen gehören zur Gruppe der psychosomatischen Krankheiten. Sie sind eine ernsthafte chronische Erkrankung, welche sich durch schwere Störungen des Essverhaltens äußert.

Der Hauptpunkt liegt darin, dass sich Betroffene sowohl emotional, als auch gedanklich kontinuierlich mit dem Thema Essen befassen. Dabei ist der Umgang mit dem Essen, beispielsweise durch eine eingeschränkte Nahrungsaufnahme oder gar Verweigerung gestört, wie auch das Verhältnis zum eigenen Körper.

Die häufigsten Arten von Essstörungen sind Magersucht (Anorexie), Bulimie und die Binge-Eating-Störung. Langfristige und ernsthafte gesundheitliche Schäden können Folgen dieser Erkrankungen sein. Essstörungen treten vermehrt bei Mädchen und jungen Frauen auf.

Oft werden diese ausgelöst durch verzehrte Schönheitsideale, die durch die Medien vermittelt werden. Aber auch ein geringes Selbstwertgefühl, hoher Perfektionismus und genetische Dispositionen können eine Rolle spielen.

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Mögliche Hilfe bei Essstörungen

Ist es nicht möglich die Essstörung eigenständig in den Griff zu bekommen, so ist es notwendig sich professionelle Hilfe zu holen. Da Essstörungen meist verschiedene Ursachen haben, ist eine multiprofessionelle Begleitung sinnvoll. Bei der Behandlung gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Als wirksam erweisen sich bspw. eine kognitive Verhaltenstherapie, welche einzeln stattfinden kann, aber auch in Gruppen. Eine Ernährungstherapie kann zusätzlich hilfreich sein. Um dysfunktionale Muster zu erkennen und an diesen arbeiten zu können, kann eine stationäre Behandlung ebenso nützlich sein. Durch den Besuch von Selbsthilfegruppen oder Beratungsstellen können sich Betroffene miteinander austauschen und sich verstanden fühlen.

Häufig gestellte Fragen

Wie kann man sich selbst oder andere vor Essstörungen schützen?

  • schaffen Sie eine positive Streitkultur – lassen Sie jeden seine Meinung äußern und lassen Sie alle Gefühle zeigen und ausleben
  • leben Sie ein positives Rollenbild, unabhängig vom Körperbild vor – verzichten Sie auf Diäten und häufiges Wiegen
  • stärken Sie die Fähigkeit, medieninszinierte Schönheitsideale kritisch zu hinterfragen
  • schaffen Sie eine gute soziale Integration und Pflegen Sie Interessen und Hobbys
  • schaffen Sie eine gute Esskultur mit regelmäßigen und gemeinsamen Mahlzeiten ohne Ablenkung – verzichten Sie auf Zwang und lassen Sie auch Süßigkeiten zu

Was kann man tun bei einer beginnenden Essstörung?

  • gestehen Sie sich Ihre Probleme ein, um diese fokussiert anzugehen und zu lösen
  • machen Sie sich die negativen Effekte Ihrer Essstörung klar, um ein klares Bild vor Augen zu haben, was überwunden werden soll
  • werfen Sie sich keine Schuld vor – konzentrieren Sie sich voll und ganz auf die Bewältigung Ihrer Essstörung
  • vertrauen Sie sich Personen an, von denen Sie sich Unterstützung erhoffen
  • nehmen Sie Kontakt mit einem Arzt oder einer Beratungsstelle auf, um professionelle Hilfe zu erhalten

Wann werden Essstörungen stationär behandelt?

Dringlichst stationär behandelt werden Essstörungen, welche aufgrund des Gewichtsverlustes eine Gefährdung darstellen. Ab einem BMI unter 14 sind überlebenswichtige Funktionen im Körper eingeschränkt (Herzfunktion und hormoneller Haushalt, Stoffwechsel der Mineralstoffe). Höhergradige Essstörungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie durch bloße Willensanstrengung eben nicht überwunden werden können. Die Mortalität ist hoch, weshalb eine stationäre Behandlung erforderlich ist.

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