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Zyklothymie

Sie befürchten, unter einer Zyklothymie zu leiden? Erfahren Sie jetzt mehr über die Ursachen und Symptome der Zyklothymie!

Die Zyklothymie ist eine psychische Erkrankung, welche durch übermäßige Stimmungsschwankungen definiert wird, ohne dass die Symptome einer Depression oder Manie erfüllt sind.

Verlauf

Zyklothymien sind psychische Erkrankungen mit starker Labilität der Stimmung, die sich als Muster einen Zeitraum von mindestens zwei Jahren erkennen lässt.

Auswirkungen

Viele Menschen mit Zyklothymie erleben ihre Stimmungsschwankungen nicht als Erkrankung und können gut damit umgehen. Medikamente sind oft nicht erforderlich. Psychotherapeutische Ansätze können die Lebensqualität verbessern.

Was ist eine Zyklothymie?

Als Zyklothymie wird in den internationalen Klassifikationen der Erkrankungen eine psychische Störung bezeichnet, die mit hypomanen und depressiven Phasen im Wechsel einhergeht, hierbei aber nicht die Schwere einer wiederkehrenden Depression oder einer bipolaren Störung erreicht. Die Leistungsfähigkeit der Betroffenen ist in der Regel nicht oder nur geringgradig eingeschränkt, die Kontrollfähigkeit ist stets erhalten. Zyklothymien finden sich nicht selten im familiären Umfeld von Menschen mit bipolaren Störungen, es handelt sich um eine deutlich abgeschwächte Form der bipolaren Störung. Die Problematik muss zur Erfüllung der diagnostischen Kriterien langjährig bestehen. Wenn auch nur eine deutliche depressive oder manische Phase vorliegt, muss die Diagnose entsprechend geändert werden.

Innerhalb der Zyklothymie treten unterschiedliche Phasen mit verschiedenen Symptomen auf.

Depressive Phase: negative Stimmung, Freudlosigkeit, Grübeln, Ängste, ohne dass das Ausmaß die Kriterien einer vollen Depression erreicht wird

Hypomane Phase: geringeres Schlafbedürfnis, Kreativität und Schöpfungskraft, höhere Impulsivität, soziale Regeln können jedoch eingehalten werden, die Steuerungsfähigkeit bleibt erhalten.

Freies Intervall: Wohlbefinden mit normalen Stimmungsauslenkungen

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Muss man eine Zyklothymie behandeln?

Viele Menschen mit einer Zyklothymie leiden unter ihrer starken Launenhaftigkeit. Nicht nur zwischenmenschliche und familiäre Beziehungen, sondern auch die beruflichen Leistungen können hierunter leiden. Betroffene sollten somit zumindest dahingehend geschult werden, dass sie ihre Gemütsschwankungen besser einordnen können und versuchen, die Stimmung zu stabilisieren. Empfohlen wird somit eine psychoedukativ und supportiv ausgerichtete Psychotherapie, ebenso können Stimmungsstabilisatoren (mood stabilizer) als Medikamente eingesetzt werden, wenn Betroffene dies wünschen. Auch darf nicht vergessen werden, dass die Zyklothymie auch ein Vorbote einer bipolaren Störung sein kann, die dann unbedingt behandelt werden sollte. Letztlich hängt die Art der Behandlung der Zyklothymie auch von dem individuellen Leidensdruck und Veränderungswunsch des Betroffenen ab.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Zyklothymie?

Eine Zyklothymie ist eine psychische Erkrankung mit leichten hypomanen und milde ausgeprägten depressiven Phasen, welche nicht die Kriterien einer Depression oder bipolaren Störung erfüllt.

Was ist der Unterschied zwischen Zyklothymie und bipolarer Störung?

Bei der bipolaren Störung kommt es zu manifesten depressiven sowie hypomanen oder manischen Phasen, bei der Zyklothymie ist die Stimmungsauslenkung wesentlich schwächer ausgeprägt.

Kann man mit Zyklothymie normal leben?

Ja, Menschen mit einer Zyklothymie haben in aller Regel ein normales Leistungs- und Funktionsprofil, es kann aber dennoch ein individueller Leidensdruck durch die Stimmungsschwankungen entstehen.

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